Band 
Dritter Theil.
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ZO4 xi.i. Gallier, über den Plutarch

sondern perstus, welcher in der V. Satire, das Parado-xon der Stoiker beweisen will, daß der Weist alleinfrey sey, führet als das höchste Beyspiel einer sehr hartenSklaverey, den Aberglauben an, und nimmt davon dieRömer nicht auö: cumlierochz venereäies, u. s.w.

Zum andern muß man bemerken, daß plutarch,nachdem er gesaget hat, daß von allen Arten der Furcht,deren das menschliche Gemüth fähig wäre, die abergläubi-sche Furcht diejenige sey, welche uns am geschwindesten umden Gebrauch der Seelenkräfte brächte, er hinzusetzt: dieJuden saßen am Sabbattage ganz unbeweglich, er

Die Feinde kommen vor die Stadt, sie werfenSturmleitern an die Mauren und ersteigen sie; die Judenaber regen sich bey dem allen nicht, und gehen weder von ih-rer Stellung, noch vom Flecke; sie sind mit den Ketten desAberglaubens beladen, sagt plucarcli, und gleich als imNetze gefangen; er i-y

xckrsi. Diese Beobachtungen, setzen den Sinn dieser Wor-te in ihr volles llcht: er

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Diesem füget der Herr Abt Sallier als eine nochvollkommenere Erklärung noch bey, daß man dasjenige ei-nen fremden Gottesdienst genannt, was ohne Vermissender Obrigkeit vorgü-.g, und von den weisen und ehrwürdi-gen Religionsverwandten nicht genehm gehalten ward. Nachdieser Regel, waren also die Bemühungen des Abergläu-bischen, in seinem Hause Altäre aufzurichten, dasselbe be-ständig zu reinigen, seine Aufmerksamkeit an den Kreuzwe-gen die Steine zu bemerken, die die Andacht des Volks ein-weihet , die Begierde sich denselben zu nahen, seinen Oel-krug drauf auszuleeren, die Knie davor zu beugen, und sieanzubethen; alle diese Handlungen einer blinden Furcht, wa-ren ein sehr fremder Gottesdienst, rr-L-oAurysnr «-ks-

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