Band 
Dritter Theil.
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vorn Aberglauben. 305

Die Ohngötter, sagt plurarch, kennen gar keinenGott; die Abergläubischen aber sürchren auch das, was gutist; und sehen ein Wesen, welches sich mit allem beschäffti-get was sie angeht, als einen Ursprung des Bösen an:

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In diesen letzten Worten ist eine Verstümmelung desTextes. plurarch setzt che/ 3 e^ov, demxör, dem?r«rf<xor, / 2 /.«/ 3 e^ov, dem x^r^Mxsv, entge-gen. Um bis anö Ende die Entgegensetzung zu erhalten,welche plurarch zwischen der Wahrheit der Sache und derEinbildung des Abergläubischen fest stellt, ist es offenbar, daßman dem Worte ächxr-sr, noch ^k^sv beyfügen müs-se, welches dem Worte «chf,sr und entgegen

steht; oder, welches Herr Sallier noch lieber wollte, unddem Texte weniger Gewalt anthun hieße, so müßte man-rs zch «^xi-sr, setzen, welches eben so viel als 7-7aber dem entgegen ist. Das Wort, «^»xT-sr

wird in übelm Verstände genommen, und Euriptdesbraucht es, wenn er von einem Menschen redet, den derEigennutz beherrscht, und ihn gegen seine Freunde und seinVaterland hart macht: «ss «//«x^o? xoH 7r«<ch i-H

TrsX«. Ixion. krag. V. Diese Stelle könnte auch nochso verbessert werden, wenn man die Worte «^x7--r,ini-s veränderte. Selbst plurarchs Ansehen

würde diese Veränderung schützen; denn er selb^^t diesesWort gebraucht, wenn erjagt, der Abergläubische fürchteauch die günstigsten Götter.

Im Unglücke ist der Abergläubische ganz trostlos,plutarch stellet ihn vor, wie er sich dem äußersten Schmer-ze und aller Strenge seiner Betrachtungen überläßt; erhältsich alles Leidens würdig, was ihn betrifft; da ihn nichts be-schafftiget, als die Irrgängern welche er sich eingelassen, soschreibt er denselben sein Unglück zu; er will weder RächHl Th. der Gesch. U hören,