Zv6 XI.I. Sallier, über den Plutarch
hören, noch Trost annehmen. Er sitzt, sagt er, MeinemSacke und alten Lumpen umgeben; zuweilen gar nackend,und wälzet sich im Koche; er bekennet seine Fehltritte; erhat etwas wider den Willen der Götter gegessen oder ge-trunken; oder er ist einen Weg gegangen, den sie ihm nichterlaubt haben zu gehen: H H
ölsor Av ovx e 7 « 70 Unter den Ue-
berbleibseln die wir noch vom Menander haben, ist einsvon einem Lustspiele der Abergläubische betitelt. Por-phyr hat in seines IV. Buchs iz.Lap. einige Verse davonangeführet, die man dieser Stelle im plurarch beyfügenkann. kNenander erzählet die verschiedenen Gebräuchedes Aberglaubens, bey dem Götzendienste der SyrischenGöttinn. Sie nehmen, sagt er, einen Sack, nachmalssetzen sie sich auf die Straße auf einen Misthaufen, und glau-ben , daß sie durch dergleichen ausschweifende Demüthigun-gen die Göttinn befriedigen werden: o-«xx/ov kX«/3or, «r^ eM xo7t§>ov, x«/ Aesr eA?,«-
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Die blinde Unterwürfigkeit des Teribazes drückt dieVerzagtheit eines Abergläubischen in Widerwärtigkeit vor-trefflich aus. Die Perser wollten ihn gefangen nehmen;sogleich machte er sich zur Gegenwehre fertig, und griff zunWaffen. Weil er stark und untersetzt war, so wollte erseine Freyheit behaupten; diejenigen aber, so ihn gefangennehmen sollten, sagten ihm: was sie thäten das geschahe aufBefehkW Königes: sogleich legte Teriba; die Waffennieder und gab die Hände zum Binden hin: i-s A-
/US7'«/Z«^5N' Die Aenderung vonin ist unstreitig; insonderheit da plurarch kurz
darauf, wenn er sagen will: der Abergläubische verliere alleHoffnung, sich des Wortes bedienet. Der Aber-glaube sagt er, vermehret die mittelmäßigen Uebel undtreibt sie aufs höchste. War dem Nicias der Tod nichtbester, als daß er die Republik Athen durch die Furcht in
sein