Band 
Dritter Theil.
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ZOZ xi.i. Gallier, über den Plutarch l

hungen ihres Wihes nicht vielmehr mit Verachtung ange-sehen, so hatte sie diejenigen mit ihren Pfeilen todten sollen,die ihr fälschlicher Weise das Mitleid absprachen. DieAbergläubischen sagen, wenn jemand gewisse Fische speiset,so zermalme ihm diese Göttinn den ganzen innern Theil desBeines, und lasse seinen Leib voller Schweren werden; r«x«) eXxeo-«

Menanders Abergläubischer sagt nicht gerade eben das;allein er sagt die Syrier würden für ihre Unmäßigkeit durcheinen Geschwulst am Leibe und an den Füssen gestraft:-ran-

x«, Die alten Weiber bedienten

sich zuweilen dieses Wahnes, um die schwachen Gemütherzu schrecken, und dieses drückten die Lateiner durch, incurersveos aus:

Incutlere Ocor inllantcs corpors. v. /.

Diese zwo letzten Stellen lassen glauben, daß man anstattHe?/eiv lesen I

könnte. Das Wort kann in der thätigen Gat-

tung genommen werden: und so ist auch das Mittelwort

im IX. Buche der Ilias gebraucht worden. ^

Das Beyspiel des Abergläubischen, sagt plurarch,kann uns zeigen, daß pyrhagoras folgendes Orakel garzu leichtsinnig ausgesprochen: die Menschen verbessernsich, wenn sie sich den Göttern nahen, on A-vnwTrfvL' Man muß den

besondern Sinn bemerken, welchen plutarch des pyrha- ^goras Worten beylegt. Dieser Weltweise hatte nichtsanders sagen wollen, als daß uns der Umgang mit den IGöttern tugendhafter mache: dieß erhellet aus einer an-dern Anwendung die plutarch von dieser Stelle, indemTractace, vorn Stillschweigen der Orakel macht.

In gegenwärtigem Falle aber ist der Sinn dieser, daß dieabergläubischen Menschen, wenn sie sich den Göttern na-hen, nur desto unglücklicher werden: 7-vr-r ?«§> «H-ULT«-