von; Aberglauben. 309
5« ^«'rrsocr/r. Die Anwendung dieser Wortedes pyrhagoras scheint auf dieser Stelle nicht geschickt zuseyn.
Der Herr Abt Sallier beschließt diese Anmerkungen,durch diejenigen Betrachtungen, welche plucarch über dieMenschenopfer macht. Wäre eS nicht besser gewesen, sagter, wenn die Rarrhaginenser den Rricias oder Diago-ras zu Gesetzgebern gehabt hätten, als daß sie dem Sa-turn diejenigen Opfer gebracht, womit sie ihn zu verehrenglaubten! Der Aberglaube waffnete den Vater wider seineigen Kind, und gab ihm das Messer in die Hand, womit ereS erwürgete. Diejenigen so keine Kinder hatten, kauftendas Opfer von einer armen Mutter; die Mutter des zuopfernden Kindes mußte den Anblick einer so abscheulichenHandlung, ohne Thränen ertragen: und preßte ihr derSchmerz dennoch welche aus, oder daß sie nur Seufzeraufsteigen ließ; so büßte sie den Preis ein, um welchenman mit ihr eins geworden war, und das Kind blieb den-noch nicht verschonet. In dieser Zeit tönte alles von In-strumenten und Paucken; aus Furcht, daß man das Weh-klagen dieser Feyern hören möchte. Als Tenophanes eins-mals die Aegpptier sich die Brust schlagen, und bey einerFeyerlichkeit, dabey er zugegen war, seufzen sah, sagte er zuihnen: d) ikr Aegypticr, wenn diejenigen die ihrverehret, Götter sind, so beweinet sie doch nicht:« Aesb /ch sind sie aber ^iberi-
schen , so opfert ihnen nicht: « äe «1^-2770«. /chAoer-x Durch diese Stelle muß folgende verbessert
werden, die in einem andern Tractake angeführet wird:
skvsOceryr Lt^vTrrlvuL' -rov Oo-lftv el xXrr'tov ro^l-
, /ch clo Assr, Aeov A§>-pk 7 v.
Man waget gar nichts, wenn man diese Worte so ver-ändert; anstatt kl , setze man, k< AryT'ev
rochAumv; oder auch kt , /-iß «L
Akor- Die Vergleichung dieser zwo Stellen rechtfertigetdie Aenderung zur Genüge.
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