Band 
Dritter Theil.
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Zlv Xlli. Mautours Erklärung eines

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XI.II.

Herm Moreau von Mautours

Erklärung eines zu Dijon gefundenen el»

fenbetnernen Diptychi, oder einer Schrei-betafel.

Augen der Gelehrten und Neugierigen entwischetnichts. Der verstorbene Herr de la Marre, Rathbey dem Parlamente zu Dijon, war bey einemTischler, sah hinter der Thüre die Hälfte einer Schreibeta-fel, die daselbst angemacht war, und ziertejseine Sammlungvon Alterthümern damit aus. Nach seinem Tode warddie'e Schreibetafel, dem Herrn von Tilllot, aus ebendieser Stadt verkauft, welcher Hausedelmann des verstor-benen Herzogs von Berry war.

Alle alte Schreibetafeln oder Diptycha, bestandenaus zwey hölzernen oder elfenbeinernen Blättern, derenman sich im verfallenden Reiche zu bedienen anfieng, umdie Namen derConsulen und vornehmsten obrigkeitl. Perso-nen unter den Heiden drein zu schreiben; und unter denChristen, diejenigen Geistlichen, die die höchsten Würdenbesaßen; z.E. die Oberpriester, Märtyrer, Kirchen--undKlosterstifter, u.s.w.

Diejenige von welcher hier geredet wird, und bereitsin Herrn Baudelots Buche von der Nützlichkeit derReifen, im kleinen nach einer Copey abgezeichnet wordenist, die Herr Moreau von Maucour demselben mitge-theilet, und wovon er seine Gedanken der Akademie bekanntgemacl t hak, ist die viertelnd von eben dem Formate alst i ' an ern so man annoch kennet. Die zwo erstern, dereneine in der Kirche zu Lüttich, die andere in der Kirche zu

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