z 2 o XL.HI. Secousse, über einige
fen könnte: Oeoalionem juvsnösrnm rsrione viriuni, trg-bcnäo bell« gnaerebat. Lucius Lucius war sein Amts-genoß, ein junger eingebildeter und verwägener Mensch,dem diese Schläsrigkeit in den Tod zuwider war. Luciusschmälte ohne Unterlaß auf den Camillus, und schrieb seinerTrägheit und Saumseligkeit, als ordentlichen Gefährtendes Alters, dasjenige zu, was doch eine Frucht der hoch.sten Vorsichtigkeit war. Er machte das ganze Kriegsherrwider ihn aussätzig, und Camillus mußte endlich den An-fall auf die Feinde zugeben. Er behielt sich indessen dieAnführung des Hinterhalts vor, setzte sich auf eine Anhöheund wollte ein Zuschauer eines Gefechtes seyn, dessen un-glücklichen AuSgang er besorgte. Er irrte sich auch nicht:die Römer wurden zurückgeschlagen und ergriffen dieFIucht;Camillus aber, kam ihnen zu Hülse, riß den Volskernden Sieg aus den Händen, und schlug sie gänzlich zuBoden.
Wenn nun plurarch dieses alles erzählet, so entfernter sich in vielen Stücken von des Livius Erzählung. Ersagt, a. d-i48S. Camillus wäre gegen die Zeit, da manihn zum Kriegstribune erwählet, krank geworden. Ersetzt hinzu, daß als er bey dem Kriegshcere gewesen, er dieSchlacht aufgeschoben, um wieder zur Gesundheit zu gelan-gen, und sich an Kräften zu erholen; er sey bey der Schlachtdie L. Lucius geliefert, nicht zugegen gewesen ; sondernals er die Verwirrung der Römer erfahren, sey er aus demBette gesprungen, um ihnen zu Hülfe zu eilen. Nichtskann widriger seyn, als diese zwo Erzählungen; und HerrSecousse glaubt, die Quelle dieser Widersprechungen indesLivius oben angeführtem Ausdrucke zu errathen: occalio-nem juvanelgrum rationo virnuri,rralienäo bell« gunerebat.Dieses Wort virium hat plutarch von den Leibeskräftendes Camillus verstanden, dessen sich doch Livius nur be,dient, die Stärke des römischen Kriegsheers anzudeuten.Gleichwohl kam ihm des Livius Ausdruck so wenig zwey-
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