Band 
Dritter Theil.
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Z22 XI.HI. Secousse, über einige

hin zu kommen, und das Generalat im Besitz zu nehmen.Er reisete auch sogleich ab; ward aber unterwegenö krank,und mußte wieder nach Lacedämon zurück kehren. Ara--rus wußte sich dieser Zeit die ihm des Rleomenes Krank-heit gab, weislich zu bedienen: denn als dieser König sichnachmals Argos näherte, allwo die Achäer versammletwaren, so ließen sie auf des Ararus Anrathen, ihm sagen,sie würden ihm dreyhundert Geiseln schicken, wünschten aber,daß er in die Versammlung allein kommen möchte; oderman würde ihm außen vor der Stadt Gehör geben. Ales,menes, ward wider die Achäer sehr erbittert, er gicngzurück und kündigte ihnen den Krieg an.

plmarch nun erzählet in dem Leben des Aratuseben diese Begebenheit; allein mit ganz andern Umständen.Er sagt, es wären die Achäer gewesen, welche von selbstdem Rleomenes das Generalat des Pelopomiesus ange-bothen. Dieß ist der erste Widerspruch. 2. Sagt plu^tarch hier kein Wort von der Versammlung zu Lern«,von des Aleomenes Krankheit, die den ganzen Zustandder Sachen veränderte; und kaum redet er von des ArarusAnstiftungen, dessen Leben er gleichwohl beschreibt. End-lich sagt er, man habe dem Rleomenes Geissel angebo-then , und ihn gebethen , daß er nur in Begleitung vondreyhunderten seiner Freunde kommen sollte: und dennochberichtet er in desRleomenes Leben, man habe den Königersuchet, allein zu kommen.

Jedoch Herr Secouge läßt die Leben der griechischenFeldherrn fahren, um ganz allein beym Camillus stehenzubleiben, und bemerkt, daß ungeachtet sein Leben Stoffgenug zur Critik an die Hand giebt, man es dennoch mitvielem Nutzen und Vergnügen läse. Man bewundere dar-innen diejenige weitläuftige Gelehrsamkeit, den schönen Witz,und die gründliche Urtheilskraft, die dem plutarch so we-sentlich eigen sind. Es enthält ferner eine Menge merk-würdiger Vorfälle, es sey nun in der allgemeinen, oder in

Camih