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XU. Secousse, über einige
H. Kann plmarch, in des Camillus Leben , zurVerbesserung, oder Erläuterung einer Sache dienen, inderen Erzählung Livius sich von der Wahrheit zu entfer-nen scheint, oder sich doch gar nicht richtig ausdrückt. Ei,vius erzählet, daß, indem die Gallier das Capital bela-gert gehalten, die Römer, welche zu Vejis gewesen, nach-dem sie ein Kriegsheer zusammen gebracht, sich entschlossendessen Anführung dem Camillus zu übergeben; da sie sol-ches aber nicht thun wollen, ohne den Senat darum zu be-fragen , welcher in Rom war, Pontius Cominius über-nommen dahin zu reisen, und nachdem er sich auf eineRin-de gelegt, sey er die Cyber hinunter geschwommen, undso nach Rom gekommen: MLubkM8 cortici, lecuuäo 1i-bori all mbein llekerrur. /NF.Z04. AlvIUS sagt
nicht, ob e6 weit oder nahe von Rom gewesen, da Co-minius sich auf ein so zerbrechliches Fahrzeug begeben; undman kann muthmaßen, es sey an demjenigen Orte der Ti-ber gewesen , welcher der Stadt Vejos von wannen erausreiste, am nächsten gelegen. Nun war diese Stadt,nach des Dionysius von Halikarnaß U B. a. d. 116G.der Vechel. Ausg. ungefähr hundert Stadien von Romentfernet, welches über vier fr. Meilen macht. Man weisnicht ob es möglich ist, daß ein auf einer Rinde liegenderMensch eine so weite Fahrt zu Wasser thun könne; gesetztaber auch es wäre möglich, so war eö doch damals unnütz;denn die Gallier hatten ihr Lager in der Stadt Rom.Pontius konnte daher ohne alle Gefahr an jener Seitedes Ufers gehen, oder zu mehrerer Sicherheit sich ins Landhinein halten, und nachmals eine bequeme Gelegenheit er-sehen, oberhalb Rom über die Tiber zu fahren: und un-gefähr so erzählet auch plmarch die Sache a. d. 141 6 »ganz ungekünstelt.
Er sagt, daß Pontius in einem Tage von Vejosnach der Tiber gereiset sey, daß er sich gegen die Nachtder Brücke genähert; da er sie aber von den Feinden besetzt
gefun-