Z28 Xllii. Secousse, über einige
worden. Appian, der a. d. 22z S. seines MithridatischenKrieges, Stephan. Auög. mit dem Plucarch fast einerleySprache führet, erkläret ihn; wenn er ausdrücklich bemerkt,diese Schlacht sey neben einer kleinen wüsten Insel nahebey Lemnos vorgefallen. Cicero gedenkt dieser Vorfälle inden Reden pro ^lamlia, pro IVlursna, und proobia Poem, und was er davon sagt, das stimmt mildemPlutarch gar nicht überein.
i. Vermengt er diese zwo Schlachten, und redet nurvon einer einigen, welche nach ihm, nahe bey Tcncdos (r)vorgefallen seyn soll: doch dieß letztere macht keine Schwie-rigkeit, weil diese Insel von dem Hafen der Acdaer nichtfern war. 2. sagt er in der Rede für den Murena, derSieg habe den Römern nicht viel gekostet: me6ioeri cer-tainine et parvr, chmicatione. Gleichwohl heißt es in derRede für den Arthurs: increciibiüx apuci lenechini pu-ZN 3 nsvalis. Er setzt hinzu, diese Flotte des NArbrida-tes sey zahlreich, wohl ausgerüstet, und unter der Ansüh«rung derer vom Serrorius abgeschickten Feldherren (dießdeutet also die zweyte Flotte an) bestimmt gewesen, Italienzu verheeren. Er beschreibt sie in der Rede für das Manülisihe Gesetz, wie sie mit vollen Segeln schifft, und bereitsin Hoffnung alle Schätze dieses Landes verschlinget: cks-lem mangln et ornatam , guae Oucibus 8ercoriaiÜ5 säIlsliam, lluclio instairnnnto raperetur - - - Lam
contento cursu, sagt er in der Rede für den Murena,ltr>-liani, lpe stgue animis inflata, peteret. Obgleich Eicerddiese Reden selbst in derjenigen Zeit gehalten, da die Sa-chen von denen er redet, vorgegangen waren: so glaubtdennoch Herr Secouffe nicht, daß man das, was er davonsagt, plurarchs und Appians Zeugnisse vorziehen müsse.Es scheint dieser Redner habe sich weniger beflissen, richtigeBegriffe von diesen Begebenheiten zu machen , als seinenZuhörern rührende Bilder vor Augen zu stellen, die ihre
(/) pro?>1ur. et pro Lrcli.