Band 
Dritter Theil.
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Z40 XI.HI. Secousse, über einige

gefährlichsten Feinden Zuflucht und Hülfe ertheilet hatte,mit Ehren überhäufen; eine Gemahlinn aber, die ihm allemAnsehen nach, keine besondere Gelegenheit gegeben habenkonnte, ihn zu Haffen, mit einer Schande belegen sollte, diedoch auf den Gemahl mit zurück fiel? Will man sagen, erhabe Ursache gehabt, mit ihr übel zufrieden zu seyn, und z.E. voraussetzen, sie sey die Mutter des jungen Tigranesgewesen, und habe ihn zur Empörung aufgehetzet: so wäredieß ein wesentlicher Umstand gewesen, welchen plmarchnicht hätte unterdrücken sollen.

vm. Als Pompejus nach Rhodus gieng, darrvon Asren zurück kam, wohnte er den Reden der Sophi-sten bey. plmarch, der dieses a. d. 641. S. v. sagt, sehthinzu, postdonius habe diejenige Rede schriftlich hinter-lassen, die er in seiner Gegenwart gehalten, um die Mey-nung des Rhetors Hermagoras zuwiderlegen: i-ye

-Xor- Dieß übersetzt Herr Dacier so:

von der Erfindung überhaupt; man sehe seineAnmer-kung hierüber. Allein Cicero hat im n. Buche der Tu-sculanischen Bücher, 25. Num. eine sehr merkwürdigeBeschreibung desjenigen mitgetheilet, was sich zuRho-dus, zwischen dem Pompejus und postdonius zugetra-gen. Er sagt, Pompejus sey begierig gewesen, diesen Welt-weisen zu hören: als er aber vernommen, daß er von denheftigsten Gichtschmerzen geguälet würde, habe er ihn dochwenigstens besuchen wollen. Nach den verpflichtest«: Be-grüßungen, habe Pompejus ihm bezeugt, wie sehr esihn kranke, daß er ihn nicht hören könne. Das wirddir ein leichtes seyn, erwiederte postdonius, und ichwerde mir nicht nachsagen lassen, der Schmerz ha-be mich verhindert, mich der Ehre gemäß zu bezei-gen, die ein so großer Mann mir anthut, da er michbesuchet. Er hielt ihm auch in der That, auf dem Betteliegend, eine weitläufige und tiefsinnige Rede, um zu be-weisen, daß nichts gurrst, als was wohlanständig