und Scipions Leben. z6l
Xylander, welcher gleich auf denAmyot folgte, undIz6i seine lateinische Dollmetschung herausgab, scheint über-zeugt zu seyn, daß diese zwey Leben vom plmarch herrüh-ren , und Acciajoli nur deren Dollmetscher sey. So redeter in seiner Vorrede davon: Hannibals und Scipions Le-ben, sind ins Lateinische vom Donatus Acciajoli über-setzt worden, rc.
Crujer hingegen, welcher im folgenden Jahre eineneue Ausgabe von plmarchs Leben lieferte, setzt diese zweynur mit dieser Anmerkung hinzu : Oemsici Acciajoli su-cltore, potiu8 Huriin imer^rete etc.
Die bejahende Art, mit welcher Cruser und pocci-antius in seinem Tractate cle Lcriptoribus sloreatlnis, dasvorgegebene Alterthum dieser zwey Leben verwerfen, hättezum mindesten die Neugierde derer erregen sollen, so diesel-ben als plmarchs ursprüngliche Werke angesehen; undhätte ihnen ein Sporn seyn können, die Gründe nachzusu-chen, mit welchen diese zween Schriftsteller versichert haben,Acciajoli sey deren Verfasser , und nicht nur Uebersetzer.Allein es sey nun, daß plmarchs nachmalige Herausge-ber, weder Crusers Vorrede, noch des poccianriusBuch gelesen , oder es gern gesehen, wenn sie ihr Buchgrößer machen könnten: so stehen doch die vom Acciajoli,aufgesetzten Leben, in allen Ausgaben vonAmpots franzö-sischer Übersetzung, in welche man dieselben nach Carlsde l Eclüje Üebersetzung eingerückt hat.
Johann Ruald, welcher die Ausgabe von 1624 mitvielen Noten über plmarchs Leben und Werke vermehrethak, wandte ein ganzes Capitel dazu an, dasjenige zu be-weisen, was er durch des Acciajoli einzigen Brief an denPeter von Medicis viel gründlicher würde bewiesen haben,wenn Rualdus ihn gekannt und angeführet hätte.
Die Untersuchung von desRualdus Art zu schließen,scheint hier um so viel nützlicher zu seyn, da sie ein Beyspiel
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