Band 
Dritter Theil.
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496 XXVII. Des Herrn

eine jüdische Münze daraus macht, die den ältesten, die man »

kennet, ganz gleich ist. Auf einer Seite sieht man eine Ley. Der, mit der gewöhnlichen Schrift in samariranischenBuchstaben, KIK0V1 IK0VL(7blb.LK1,

Befteyung, oder von der Frepheic Jerusalems; und m ^auf der Gegenseite eine große Weintraube, mit dem Namen wck ^LLttk^lOV^l, Simon.

Die Seltenheit dieses Denkmals machte ihn beherzt, M, mzu behaupten, daß die jüdischen Münzen, welche den Na- Seuche d

men Simon führen, nicht vom Simon Macchabaus Mein ^ ^

wären, welcher fast zov. Jahre vor dem Trajan gelebet jH P lihat; und daß man sie alle dem Simon Barchochebas !»», ^zueignen müsse, dessen Empörung unter dem Hadrian so h»viel Aufsehen machte. Er setzte dem genauen Zeugnisse der kern, wz«Münze, noch hinzu, daß von zween Simonen, die fastzoO. Jahre von einander sind, die Münzen des letztem, natür-licher Weise, eher behalten geblieben seyn müßten, als deö er-stern seine; daß wir weder einen Vater, noch Bruder vom ^Simon Macchabaus kennen, welche, allem Ansehennach, einerley Vorrecht mit ihm würden genossen haben;und daß endlich die, auf allen in Simons Namen geschla- H« Hm

genen Münzen gesetzte Jahre, nur bis auf das vierte Jahr ker Eva

gehen; welches eine förmliche Verhältniß mit der Dauer «»fglM

von Simons Barchochebas Regierung hat: dahinge- W der!

gen Simon Macchabäus acht Jahre regieret hat, folg- AH de

lich diese Münzen, wenn sie von ihm wären, wenigstens ^ch ihni

einige davon, die Spuren des fünften, sechsten und sieben- ^ Atuu

ten Jahres, oder auch deö achten seiner Regierung führen Ws r

müßten. Wir werden die Beweise dieser Meynung in ein Alemnö

größer Licht setzen, wenn wir einmal die Antworten bey- M;,S

bringen werden, die man darauf gemacht hat. "O nie^

Es wird bey weitem so leicht nicht seyn, einen richti- Gin-gen Begriff von dem überaus großen Werke zu machen, Ittchunwelches er von dem Gewichte und Maaße der Alken unter- zu §nommen hatte. Dieses Werk, welches, wie die meisten < Um Gvon den andern, in der Hitze eines akademischen Streits

geboh-