Band 
Dritter Theil.
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xxvm. Des Herrn Abts

cher Zeugnisse, als man begehret hatte: allein, da sie fastalle in verschiedenen Sprachen waren; so mußte man,wenn diese Aernde für die Kirche einen Ruhen haben sollte,einen aufsuchen, der fähig wäre, sie zu übersetzen und fürdie Richtigkeit seiner Dollmetschung zu stehen.

Der Herr Abt Renaudot war kaum 25. Jahre alt,und dennoch der einzige, der diese Arbeit übernehmen konn-te, und mit gutem Erfolge bewerkstelligte. Diese inö Lateinübersetzten Zeugnisse, die durch das Ansehen verschiedenerHandschriften, aus eben diesen Sprachen unterstützet wurden,kamen im III. Th. von der immerwährenden Dauer desGlaubens zum Vorscheine; in welchem Herr ArnauddemEifer und der Fähigkeit des Ueberfetzers, folgendes immer-dar merkwürdige Zeugniß abstattete.

Es würde, sagt er, in seiner Vorrede, ein gleicherFehler wider die Erkenntlichkeit und Billigkeit seyn,wenn ich hier nicht ein öffentliches Zeugniß ablegensollte, wie viel Dank man demjenigen schuldig ist,der diese Urkunden für die Rirche brauchbar ge-macht hat; indem er dieselben übersetzt und die Mü-he über sich genommen, selbst aus den morgenländbfthen Büchern alle die Stellen zu ziehen, die in die-sem Werke angeführet find. Es ist der Herr AbcRenaudot, dessen Bescheidenheit mir nicht erlaubet, einmehrcrs zu sagen- Allein die Verschiedenheit derUrschriften und derer Bücher, aus welchen dieseAuszüge entlehnet worden, deren einige im gemeinenGriechischen, andere arabisch, andere syrisch, ande-re koptisch und noch andere äthiopisch abgefaßt sind,geben zur Gnüge die außerordentliche Kenntniß zuverstehen, die er von allen diesen Sprachen hat.

Ein so wichtiger Dienst, und welcher der Religionselbst geleistet war, verband den Herrn Renaudot, sojung er auch noch war, mit dem Herrn Arnaud und Ni-cole,