zo6 xxviii. Des Herrn Abts
chen. Er setzt unter andern darinnen fest, daß GeorgeScholarius, oder Gennadius, aus welchem der be-rühmte Leo Alütius zwo verschiedene Personen gemachthat, dennoch nur ein einziger Mann sey: welcher, nach-dem er den Johann paläologus aufdie Kirchenversainm-lung zu Florenz begleitet gehabt, zu der Vereinigung bey-der Kirchen sehr geneigt geschienen; der aber nach der Rück-kunft in seine Heimath und auf Anstiften seines FreundesMarcus, des ephesischen Metropolicans, gleich ihm,ein eifriger SchismaticuS geworden.
Hierbey blieb indessen der Eifer des Herrn Abts Re--naudoc noch nicht stehen. Des Herrn Arnauds Werkvon der Unveränderlichkeit des Glaubens, war noch nichtvollständig, und blieb auch noch nicht unangetastet. Um es nunauch noch zu diesem Grade der Vollkommenheit zu bringen,so gab er im 1711. Jahre den vierten, und 171z. den fünftenBand zu demselben heraus.
In dem einen bemühet er sich, alles umzustoßen wasdie Protestanten ersonnen hatten, um die Griechen für Sa-cramentirer auszugeben. Man liest darinnen, eine MengeGlaubensbekenntnisse eben dieser Griechen in ihrem Lande,in der Moldau und in der Wallachey, zum Schadenderer ihrer Religion so sehr anhängenden Hospodaren;und diese Glaubensbekenntnisse, werden noch durch unzah-liche Stellen der vornehmsten Schriftsteller anderer christli-chen Gemeinen des Orients, der LT^estorianer, Jacobikm,Aopten und'Abyssmier bewähret, welche alle die Lehrevon der Hostie, nach Art der römischen Kirche, lehren undbekennen.
In dem folgenden Theile, behält er in Ansehung derandern Sacramente der 'Kirche, eben diese Lehrart; undbeweist erstlich, daß ihre Zahl sieben, durch den Beyfall al-ler dieser verschiedenen Gemeinschaften bestätiget werde.Hierauf handelt er von jedem ins besondere, ausgenommen