Band 
Dritter Theil.
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des Herm Foucaults. 521

Aus diesem Grundsätze folgte noch die Fürsorge fürdie Schauspiele, Festtage und öffentlichen Ergeßungen, da-bey die Unterthanen, welche sich fast zur Ehre und demAufnehmen des Landesherren vereinigen , allmählich selbstdaran einen Theil nehmen, worüber sie alle ihre Laste»vergessen.

Doch dasjenige Gut, welches HerrFoucaulc sich son-derlich bemühete ihnen zu verschaffen, war dasjenige, waseinige Verbindung mit den Sitten und dem Witze hakte.Daher entsprangen so viel nützliche Verordnungen für diehohen Schulen, oder auch für die Facultaten ins besondere;daher kommen die Professionen im französischen und bürger-lichen Rechte, so in Lahors angelegt worden; die zurLeibesübung der Jugend angelegten Plätze in Monrau^ban; die hydrographischen und mathematischen Lehr-ftühle zu poiriers und Laen; und die Austheilungen derPreise in den vornehmste» Schulen aller dieser Städte. Erselbst führte durch sich selbst, an allen diesen Orten eine Liebezur Gelehrsamkeit und einer löblichen Neugierde ein. Erversammlete die Gelehrten, er stiftete ordentliche Akade-mien. Sein Büchervorrath, seine Sammlung von Mün-zen und Alterthümern, alles stand denen offen, welche die-selben entweder nutzen konnten, oder nur deren Werth ken-nen lernen wollten.

Es ist ihm mehr als einmal begegnet, daß er die Ein-wohner einer Stadt oder Provinz gelehret: sie besäßen sel-tene Denkmäler, darauf sie gar keine Acht, ja nicht einmal. den mindesten Begriff hätten. Wir können kein deutlicherund merkwürdiger Beyspiel hiervon angeben, als dasjeni-ge, was bereits in dieser Geschichte der Akademie ange-führet worden ist; allwo wir von der Entdeckung Nachrichtgegeben, welche 1704. zwo Meilen von Laen, vpn der al-ten Stadt der Viducafsicr gemacht worden, davon er unsdie Nachricht, nebst einer Menge von Aufschriften, und demRisse eines vollständigen Gymnasii schickte. Eines unserer

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