Band 
Dritter Theil.
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A26 XXX. Leben,

Ein Proceß, an welchem Herrn Baudelots Mutter Lemhr«inen Antheil hatte, ward vor das Parlament zu Dijon ge-zogen, folglich mußte er dahin, um denselben zu führen. Da- ^

mit er nun daselbst sich von den Verdrießlichkeiten des ms, ^Rechtshandels woran erholen möchte, so durchsuchte er die imbiDBüchersäle und Cabinette, deren es damals zu Dtjon eine ErD,ziemliche Anzahl gab; und davon die ansehnlichsten des A>O

Herrn parisot, Oberprocurators, des Herrn Präsidenten M"

Bouhiers, des Herrn de la Mare, und des Herrn Abts m drmLUrcarje ihre waren. ter Reis

Ausüiol

Dergleichen Zeitkürzungen schlagen leichtlich bey HmLdenjenigen in eine Leidenschaft aus, die mit einiger Grsftbereits erlangten Gelehrsamkeit, einen Geschmack zu den mit denKünsten, mit einer natürlichen Scharfsinnigkeit verbinden, Silken!uni dasjenige heraus zu klauben, was in den Augen des ge- m mdmeinen Mannes ein Räthsel zu seyn scheint. nch ^

Herr Baudelot ward gefangen z allein selbst diese Krzmg!Leidenschaft that ihm bey seinen Richtern so gute Dienste,baß der Herr Marquis de la Mellera^e, welcher ein BarbarZeuge von Vergüten Aufnahme war, die er bey den vornehm- m. isten Magistratöperfonen erhielt, glaubte: er könne einen sonderswichtigen Rechtöhandrl, weswegen er sich ebenfalls zu Di-- heben,jon aufhielt, keinen bessern Handen anvertrauen, als Herrn siii«n

BaudelotS seinen. Der junge Sachwalter, welcher sich aller Tallmählich in einen Alterthums forscher verwandelte, nahm Werdiese Sache um so viel lieber über sich, da die Vergeltung gebenii

so er dafür zu gewarten hatte, ihn in den Stand setzte, ein ses Ae

kleines Cabinet, von Büchern, Figuren und Münzen an- Gzu

zuschaffen, welches zu Dijon käuflich war, und er von der ÄndernStunde an, als den Grund seines Glücks ansah. Inder I

That beschäfftigte er sich bey seiner Wiederkunft in Paris, ihn M

lediglich mit diesem Cabinette, und opferte ihm alle Vortheile lud, §der Gerichtsbänke auf; ja, ungeachtet seine Sachen noch turambey weitem nicht in Ordnung waren, so hatten doch seine !§,«

Bemü«