5Z4 xxx. Leben,
statt aller Antwort, sie kennten den Hof und das Herz^krer Hoben sehr schlecht: Die Dauphins wäre derehrlichste Mann von der ganzen Welt.
Seine Empfindungen gegen diese Akademie wareneben so lebhaft, und aufrichtig. Um sich ihr noch zumzweyten male zu schenken, und sich durch festere Bande alsdas Leben selbst ist, mir ihr zu vereinigen, hat er ihr im Ster-ben, das was er am liebsten hakte, seine Bücher, seineMünzen, Metallstücke und alte Marmor hinterlassen. DieKunst, so er besaß sie hervor zu heben, indem er sie in seinenWerken brauchte, hak die mehresten davon schon bekanntgemacht. Er hatte sich aber immer noch mit der Hoffnunggcschmäuchelt, eine vollständige und ordentliche Erklärung,insonderheit von den zwo berühmten Aufschriften mitzuthei-len, die Herr LTschntel von Constammopel mitgebracht;und deren eine, die über 2000 Jahre alt ist, die Namender vornehmsten Officiere und Soldaten enthält, welche dieArhenienser in einem einzigen Jahre bey fünferlei) Schlach-ten verloren. Vom Herrn von LAoimel, kamen dieseMarmor, die fast fünf Schuhe hoch sind, mit vielen an-dern in Herrn Thevmocs, konigl. Bibliothekaufsehers,Hände, der sie in einem Lusthause auf dem Lande aufstellte,welches er im Dorfe Isiy besaß. Nach seinem Tode giengHerr Baudelor hin, und fand zu allem Glücke seine Er-ben auf diese Steinklumpen sehr übel zu sprechen, die ihneneinen ganzen Saal voll machten. Er erboth sich zumKaufe, erhandelte sie endlich, und ließ sie nicht mehr aus denAugen. Seine Freude lieh ihm denselben Tag Athleten»kräfte, um sie, fast ganz allein auf das erste beste Fuhr-werk zu bringen, was man nur finden konnte; und so führteman sie Schritt vor Schritt, bis auf die Vorstadt St.Marceau, wo er wohnece.
Als er in die Vorstadt Gt. Germain zog, gab er aufdiese Stücke seines Ausziehens nicht minder Acht, allein erhatte viel mehr Unruhe dabey. Bevor er sie in seinemZimmer aufstellen konnte, hatte er sie auf sein bestes in den
Hof