5z6 xxxi. Leben,
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XXXI.
Herrn Daciers Lebmsumstände,
in der öffentlichen Versammlung nach
Ostern 172z. vorgelesen.
Andreas Dacier ward zu Lastres de»6.Apriliü;i.vom Johann Dacier, und Susannen Falque-volles, beyde reformirler Religion gebohren.
Susanns Lalquerolles war aus einer guten Fami-lie dieser Provinz und Johann Dacier, Sachwalter beymParlamente zu Toulouse, davon es zu Tastres eine Kam-mer gab, die halb reformirt war. Er stand daselbst ineiner so allgemeinen Hochachtung daß auch in währendenUnruhen eben dieses i6;i. Jahres, der Hof ihn zum Vorsi-tze eines reformirten SynoduS ernannte. Er eröffnete den-selben mit einer sehr beredten Rede, und die so viel Weisheitin sich hielt, daß ihr beyde Parteyen ihren Beyfall gaben.Man wünschte durchgängig dem jungen Dacier, daß erei-ltem solchen Vater ähnlich werden mochte, und er war mitaller Geschicklichkeit gebohren, die wenigstens einen solchenWunsch erfüllen konnte.
Der hauptsächliche Nutzen derer Studien, die er zuTastres und Toulouse trieb, war dieser: daß er begriff,es gäbe noch außerdem etwas viel wichtigers, so man nichtin Schulen lernet, und wozu man dennoch ohne Führerfast unmöglich gelangen könnte. Sein Vater schlug ihmeinen solchen sehr geschickten Anführer, in der Person desberühmten Tanaquil Labers, Professors der schönenWissenschaften zu Saumüv vor: und er entschloß sich so-gleich die Zahl seiner Schüler zu vermehren, allwo ihn al-les anreizte, sich vor ihnen hervor zu thun.
Herr