die alte Geschichte zu erlernen. 8z
in sich begriffen habe. Wir haben in der Sammlung derbyzantinischen Geschichte, ein Ueberbleibsel eines Gedich-ts vom Menander: welches die Beschreibung derer ver-schiedenen Gesandtschaften in sich hält, die der Kaiser Justinan den Rhan dieser Türken geschickek, welcher im Orientedes casprschm Meeres gewöhnet. Aus diesem sehen wir,daß sie in diesem lande die Macht der weiften Hunnenfast ganz unterdrückst, welche von den griechischen Schrift-stellern, Euchaliren genennet werden; und daß die Awa-ren n), welche sich dem Occidente genähert, von diesen Tür-ken als Rebellen angesehen worden. Der Anführer dieserArvaren, hat damals nur noch den Titel Beyan, oderBey gefühcet; nachmals aber, und als sein Stamm mäch-tiger geworden, hat er sich Tchai, genennet.
In dem zehnten Jahrhunderte drungen die Geljoii--kiden, (dieß war ein Ast jener Tukoue, welche den maho-ranijchen Glauben angenommen hatten,) im 997km JahrsChristi in persten ein, und brachten selbiges, so wohl alsdie zwey Irak und den größten Theil von Anarchien ganzunter sich. Damals errichteten sie drey verschiedene Dy-nastien unter dem Namen der Seljsu-kiden von-Iran,Recman und dem Lande Roum. Der Namen Türk,war der Nationalnamcn. Die Türken Osmanly, oderdiejenigen, welche das griechische Kaiserthum zerstöret ha-ben, kommen aus einem andern Stamme eben dieser Türken,welche das Ufer dcsGihons zur Zeit der Morzolen verlas-sen, und unter dem Namen der Turksmanen, in Arme.nien übergiengen; von wannen sie sich in Uieinastcn aus-gebreitet, und einen neuen Staat daselbst errichtet.
Im zwölften Jahrhunderte, errichtete die Zunft derMogolen, welche aus denen im Norden von China gele-
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»9 Der Namen Awar, wel- den' Persern und Türken einchcr einen AlückNing, einen Schimpfwort geblichen--Hernmstreiftr bedeutet, ist bey