84 IV. Frerets Anweisung
genen Ländern gekommen war, in der Tarrarep, unter derAnführung des Genghiz-thun, eine neue Herrschaft: wel-che vollends in der Tarrarey die Macht und so gar den Na-men der Toukue ausgerottet; weicher bereits durch die großeZahl derer, die sich nach dem Occidente gewendet hatten, unddurch die Zerrüttungen derer, die im Lande geblieben waren,sehr geschwachet war. Die LV/ogolen hatten mit demToukue einerley Ursprung, und redeten ungefähr auch die-selbe Sprache; es ist wenig Unterschied unter der Spracheder crimmisederi von denlVtogolen abstammenden Spra-che, und unter der, die die Toukomannen, ein Ueberbleibselder Toukue, sprechen.
Die tRogslen brachten die ganze Tarrarey untersich, sie eroberten Tbina, persien, die beyden Irak,Reusten, und drungen so gar in polen und Ungarn ein:zu Bagdad rotteten sie das Rbalifat aus.
Damals fieng ihr Namen an im Oriente bekannt zuwerden: und eben denselben geben sich auch in ihrer Spra-che fast alle verschiedenen Volker der Tarrarey. Sie se-tzen nur verschiedene Zunamen hinzu, um sich von einanderzu unterscheiden.
Zuweilen ist der Namen eines Rkan, welcher übereinen besondern Scaat zu der Zeit regieret, da die Fremdenangefangen ihn kennen zu lernen, bey ihnen der Namen desStaates selbst geworden,). Daher nennen die Rüsten,die Calmucken, Conraiscbini: weil einer ihrer Rbans,Tonraiset) geheißen; und benennen ein Volk aus der Zunftder L^ogais, in der Nachbarschaft von Iaik, mit dem Na-men Apoukini, weil ihr Rban Ayouki geheißen.
Man hak so gar Beyspiele, daß die Völker in ihrereigenen Sprache den Namen ihrer Könige angenommen
haben.
r) «ZtrablenberZ