Band 
Neunter Theil.
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128 V. FtM'tt, vorn Ursprünge

begegnet; und warum hatten sie sich daselbst nicht nieder-gelassen ? Selbiges war damals noch leer, und alle dessenUfer sind voller Häfen und Rheden, wo man leicht anlan-den kann.

II. Einen Theil dieser Einwürfe kann man auch widerHie pelasger anwenden. Dionystus von Halikarnaßläßt sie eine zahlreiche Flotte zu einer Zeit erbauen: wo dieGriechen die Kunst zu schiffen noch nicht kannten; dieseKunfl, und überhaupt alle andern, war noch nicht bis nachEpirus gedrungen. Die, lange Zeit nach dieser vorgebli-chen Einschiffung der pelasger vorn D an aus nach Ar,golis, geführte Colonie war die erste, welche die Schiffebeybehielt, auf denen sie gekommen war; und diese Schiffesind es eben, welche den ersten Fahrzeugen, so die Griechenerbaueten, zum Muster dieneten. Diesen allgemeinen Ein-würfen, kann man noch einige besondere beyfügen.

r. Ist hier die Rede nicht von einer eben nicht zahl-reichen Colonie, sondern von der Wanderung eines ganzenVolkes, welches Weiber und Kinder mit sich führet; einesVolkes, welches einen ansehnlichen Theil von Italien erfül-let. Wie viel Schiffe gehüteten nicht zur Ueberfahrt einersolchen Menge? In den nachfolgenden Zeiten, das heißt,nach der Regierung des pyrrhus, sah man, wie die Ein-wohner des hohen Epirus sich auf eine Art von Schif-fahrt legeten, und Reisen mit Fahrzeugen thaten, die siel.iburr-38 nannten: allein in der alten Geschichte findet mannichts dergleichen; und zudem waren diese Liburnen, nurTarcanen, die zwar zum Auslaufen, aber nicht zum Ueber-schiffen vieler Menschen geschickt waren. Endlich ist dießein Grundsatz, den man nie aus den Augen lassen muß, daßalle Wanderungen der ersten Zeiten, zu fände haben gesche-hen müssen. In denen Jahrhunderten, da die Schiffahrtam vollkommensten gewesen, sehen wir gar nicht einmalColonien die sehr zahlreich sind, über die See ankommen.