der ersten Völker in Italien. 129
Wir wollen davon aus der Colonie der phocacr vonLlchttseillc schließen, die, da sie nicht verstärket worden, auchnur einen kleinen Umfang Land ei nahmen. Die Hellem-stchen Colonien von Stellten sind nicht anders mächtig ge-worden, als durch den Zuwachs, welchen ihnen die Ankunftneuer Bürger beständig gab, die die ersten verstärketen.
2. Die Römer, und alten Völker Italiens habenniemals, weder den Namen Hellener, noch pelasger ge-kannt. Sie bedieneten sich des Namens Orrcej, wenn siedie Einwohner Griechenlandes andeuten wollten.
z. Nach dem Dionystus von Hallkarnaß war esdas Orakel zuDsdon, welches die pclasger nach Italienschickere, und ihnen selbiges unter dem Namen SaturnsLand anzeigete. Dionysrus führet die Ausdrücke desOrakels unfehlbar nach dem Darco an. Es war in Ver-sen , und in einer gar nicht alten Schreibart. Der Na-men Saturns Land, welchen man Italien giebt, beweist:daß das Orakel für später voraus gesetzer worden, als die Er-oberung Griechcnlandes durch die Römer ist: denn manfindet in keinem einzigen Schriftsteller, noch in irgend ei-nem griechischen Wörterbuche, den Namen Der
Sarurnus der Römer war im Ursprünge nicht derselbeals der Rronos der GncAren, Jupiters und NeptunsVater; er war ein Gott des Ackerbaues, und seine Gat-tinn t!)ps, war eine Göttinn der Aernte und deö Ucberstus-seS. Die Römer haben die so ärgerlichen als albernen Er-dichtungen, mit welchen die griechischen Dichter die Geschich-te dieser Gottheit angefüllet haben, nur aus ihrem Umgängemit den Hellemkcrn kennen gslernet; der aber erst unterden letzten' Königen von Rom seinen Anfang nahm. We-der ihre alten heiligen Bücher, noch die salistben Verse,enthielten etwas dergleichen: wie wir aus dem Dionyjrusvon Hallkarnaß selbst erfahren.
IX. Th.derGesch.
4. Läßt