276 XVII. Von der Lage des Landes
an die Morgenscike dos Berges Orpheus, und ziemlichtief in Nordosten des hohen Asiens, jenseit der Scythen,der Issedoner, Nachbarn des Laspischcn Meeres, und derArimaspen s). Er wollte sie so gcu-, auf die Nachrichtdieser mit ihnen benachbarten Anmaspen, gekannt haben.Allein, was uns genug seyn würde, daß man nicht eben aufsein Wort die Hyperboräer in dieser Gegend suchen müsse,ist dieß: daß sie den Scythen durchaus unbekannt gewesen,als welche Hecodor ihrenthalben zu Rathe gezogen hat /).
Das von dem Stamme der Scythen bewohneteland, davon hier die Rede ist, ist ungefähr eben das, washeute zu Tage die rarranschcn Calmuken bewohnen.Der Berg Wpheus, aus dem Gedichte der Arimashen,ist diejenige Reihe von Bergen; die, da sie sich von Nordennach Süden, von dem Eismeere an, bis an die QuellendesIarr erstrecket, Swcrien an der Abcndseite begränzet.Die Aussen nennen sie ?oisn 8em»oj, das heißt, derGürrci der lr. Also bewohneten denn die Hyperbo-räer, nach des Arrstäus Erdbeschreibung, das LandSibe-kirn. Dieses Land ist, eigentlich zu reden, nur ein breitesThal, welches dem Nordemvinde offen steht, der selbiges vonneu öemdla an, bis an den Gipfel des hoias Lemnoi un-gehindert
Einwohner zu Mctapent inItalic», schetcn noch hinzu, daßZ72 Jahre nach dieser Erschei-nung auf dem Markte zu Pro-connesrs, Ariliäus sich wiederin ihrer Stadt sehen lassen, undihnen befehlen, einen Altar zuEhren desApollo aufzurichten:indem sie die einzigen KriechenItaliens waren, welche dieserGott eines Besuches gewürdi-gt hatte; ungeachtet er sichnicht sichtbar sehen lassen. -He-
rodot IV. Man sehe auch' denSkrabo XIII. ;8p. und denLio von Halikarnaß cle ttxlo
Diese Arimaspen warenselbst ein erdichtetes Volk, vonwelchem man seltsame Thor-heiten vorbrachte.
/- Herovok IV. 76.
>n) Schweden ist, ob esgleich tiefer im Norden liegt,als Grbecie», dennoch nicht sokalt, indem es von Norden undWesten,