des Heliogabalus. zzi
der Morgenstern, der Lucifer, Vorläufer und Sinnbildder Sonnen. Man steht ihn auf einer großen MengeMünzen dieses Prinzen und der Prinzessinnen seines Hau-ses , allwo er oft den Gott selbst ohne andere Kennzeichenvorstellet.
4. Heliogabalus ist nicht der einzige, von welchemman Sterne auf Münzen sieht, wie Herr Laponi vor-giebt, man findet deren auf Augusts, Marcus Aure-lius, des Lucius verus, des Commodus und per«,nax Münzen.
5. Der Herr Abt Volley geht abermals von derMeynung des Herrn Capom ab, was den vorne auf demSteine vorgebildeten Adler betrifft; und den dieser letzte fürein Sinnbild des römischen Reiches hält. Er steht ihnvielmehr für ein Zeichen der Stadt Emefus an, aus wel-cher der Kaiser Laracalla eine römische Pssanzstadt gema-chet hatte, um die Vaterstadt seiner Mutter, Julia Dom,na zu ehren.
Diese Auslegung zu unterstützen, führet er verschiedeneMünzen von Emefus an, allwo man einen Adler solcher-gestalt auf einem konischen Steine sitzen sieht. Er be-merket , daß die Schrift von vier solchen Münzen an derSeite des Kopfes lateinisch, und griechisch auf der Ge-genseite ist.
Auf einem solchen Stücke, sieht man einen vierspänni-gen Wagen, der einen Adler allein führet, und die Umschrift:Konservator ÜUA. Dieser Adler stellet den Gott Helio,gabalus vor, und nicht den Jupiter, dessen Altäre derKaiser lieber zerstöret hätte, wie er es mit aller andern Göt-ter ihren gemachet hatte. So eifrig er indessen auch war,den Dienst seiner liebsten Gottheit einzuführen, so gelung es
ihm