Band 
Neunter Theil.
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über deö Valois ^otürgm Laiiüc.

von dem Üare/E derer Schriftsteller, die Herr Bonamz?hier anführet. Er weis nicht, ob man es nicht /iar'e -tepss, mummen Oanorum schreiben sollte; und glaubet,man habe ihm diesen Namen geben können, weil die Tor-männer sich daselbst eingelagert, als sie auf her Seine indieses Königreich gedrungen.

Das Work Dans findet fich noch in verschiedenen Na-men derer in der ^ormandie gelegenen Ocrker, insonder-heit um die Gegend von ?a»r-e/e /'anr/-s herum. Z. E. H/s-ist der alte Namen desjenigen Ortes, allwo mannach der Zeit die Abtey §o»^onr gebauet hac; lindist ein Dorf an den Ufer,: der Seine, fastgegen über der In-sel Or/e/ gelegen. Denn man muß und nicht, wie

auf den gewöhnlichen Charten, schreiben; woher

Herr von Valois geglaubet hat, daß die Insel Distelihren Namen Von D/e e/r Lrr rolieum aimi 3 limi-

iituciine cücirur, hergenommen. Es scheint viel natürli-cher zu seyn, diesen Namen von den zwey Wörtern Lec undDa»/ herzuleiten, welche so oft in die Zusammenfügung derNamen normännischcr Oerter kommen; als daß man dessenUrsprung in einem neuern und offenbar verstümmelten Na-men suchen sollte *).

Frankreich, die schon im IX.Jahrhunderte den Anfang ge-nommen. Sonst könnte mannoch den Namen der StadtDanzig, 6e-isnum, den die Poh.len 6kclsnsk anssprechen, zurErläuterung brauchen: da ei-nige Chroniken auch die Er-bauung dieser Seestadt, denDänen beylegen. Sollte aberdes Joriianves viel älteres Eo-IX. TH-derGesch.

M. Man

thistanzia, vderGothschanz, denGrund zu Danzig geleget ba-den ; so würde auch jene Ltx.mologia betrügen: und Danzigvielmehr von den Goihen, diein der Gegend dieffeit und jen-seit der Weichsel gewöhnet, her-zuleiten seyn; wie auch der 8i-nus Loilüinis nichts als 6otkr-nus oder heißen wür-

de. Indessen ist das WortB b Oltlel,