Band 
Neunter Theil.
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Z86

XXVIII. Anmerkungenm.

Man bemerket oftmals eine dergleichen Analogie un.ter den neuern und alten Namen, daß eö nicht schwer fällt,zu erkennen, was wohl gewissen Oertern diejenige Venen,nung zugezogen haben mag, die sie heute zu Tage haben.Der Pharus zu z. E. heißt7»»»--tHr, welches

Herr von Valois durch'I'urris oräims giebt; gleichwohlscheinen weder das französische Wort or-sr-e, noch das lateinischeorllo, der Ursprung einer solchen Benennung zu seyn. Die.se Seeleuchte ist sehr alt; da sie erbauet war, den kauf derSchiffe zu richten, welche zu Boulogne, einer ehemals we-gen ihres starken Handels sehr berühmten Stadt anländeten:so ließ Aarl der große sie mir Fleiße wieder zurechte machen.Ihr alter Namen war (Ddraus, wie man von dem Ver-fasser des Lebens Gt.Folcuins, Bischofs von Terrouenne,lernen kann; ex ca psrre, saget er, guum Lo»o«,Ä urbs elO/sr/r»/ occupZt ?barus, kacilis all Ilritaimism eil tranlitun.Der Nainen welchen man dieftin Thurne beyleget,kömmt also von her: übrigens giebt Herr Dona-

my zu, daß er nicht wisse was Och-E sey.

IV.

Die alten Wörter erhalten sich noch zuweilen in derMundart der Landleute; und wenn man noch recht acht dar-auf gäbe, so würde man vieleicht oftmals die wahre Ursacheder Namen gewisser Oerrer finden. Wir wollen hier zumBeyspiele nur den Namen des FlusseS 7or», lateinisch Uu-genannt, anführen; andere Flüsse in diesem Reiche füh-ren

oitlel, an der fraiizös Küste Sollten auch die Normannen,nicrkwürdia. Denn bey Lief- die jene französische Insel soland liegt die Insel Oesel, wet- genennet, aus Liefland herz«;ches eben derselbe Namen ist, kommen seyn? Lichts ist gr-ünd eigentlich eine Insel heißt, wöhnlicher, als daß Völker den

Namen