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I-XVI. Leben
Freundschaft würdig war. Die Übersetzung wird mitdem lateinischen Gedichte zugleich erscheinen können *).
Im Anfange dieses 1744^11 Jahres, da der Abt vonRoebclin die Folgen der Krankheit voraus sah, die ihnüberfallen hakte, legete er die letzte Hand an die Durchse-hung dieses Gedichtes; und als er glaubete, er könne nichtsmehr hinzusetzen, überlieferte er es dem Herrn le Lesu,durch eine gerichtliche Vollmacht, die ihm die Besorgungder Ausgabe auftrug, und die Beschaffenheit des ?e!8rs be-schrieb. Herr le Legn. weift)er mit einer sonderbaren Ge-schicklichkcit zur lateinischen Dichtkunst, viele Gelehrsamkeitund richtige Urtheilskraft verbindet, war derjenige, der ihmdie mehreste Hülfe geleistet hatte. Da ihm nun der HerrAbr von Norbelin ein Merkmaal seiner Erkenntlichkeitgeben wollte, so schickete er ihm wenige Zeit vor seinem To-de, die Folge seiner Kaiser-münzen in kleinem <Krzte zu, da-von ich vorhin geredet habe, und die sich beynahe auf 900sStück belauft.
Man muß der Gelehrsamkeit zum Besten wünschen,daß dieß Geschenk den Herrn le lkm anreizen möge, sichauf die Münzwissenschaft zu legen; eine Wissenschaft, dieheute zu Tage sehr vernachlässiget wird: unfehlbar deswe-gen, weil die Gelehrten so wenig Gelegenheit haben, dieMünzen zu sehen und zu betrachten.
So lebhaft auch die Liebe der Schriftsteller gegen ihreWerke ill, so giebt eS deren doch wenige, die diese Liebe beyeiner so langwierigen und unangenehmen Arbeit hatte erhal-ten können, als diejenige war, die der Herr Abt vonÄo-thelin für einen verstorbenen Freund übernommen hatte:
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H Dcyde sind in der That 1749. Hier in Leipzig kamheraus gekommen; das Ge- 1748 ein Nachdruck des latei-dicht 1747 und dir Urbersetzung Nischen Textes heraus, welchen
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