Band 
Neunter Theil.
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des Herrn Abtes Gedoyn. 46z

Ä. 5 ck»ve ^ die er nach der Zeit für die Mich

unser lieben Frauen von fahren ließ, die ihn

Wem Geburtsorte und seiner Familie näherte.

Die gute Aufnahme, welche die Uebersetzung des Uweterrichrs eines Redners gefunden, ungeachtet die Mate-rie durch grammatische Untersuchungen und Beschreibungenschwierig war, zu denen unsere Sprache fast keine Wörterhat, machete den Herrn Abr Gedoyn fchlüßig, auch de»pausanias Werk zu übersetzen, dessen Beschreibung vonGriechenland er für geschickt hielt, dieses Land uns kennen zulehren. Gleich bey der ersten Errichtung der Akademie,war eine französische Uebersetzung des paustrnias, als ein zurGelehrsamkeit nothwendiges Werk angesehen worden. Schonim i7v2ten Jahre hatte der Abt von Caumarrin, nach-maliger Bischof von Blois, und damaliges Ebrengkedder Akademie, diese Uebersetzung über sich genommen; diemit langen ukid tiefsinnigen Noten begleitet seyn sollte.So geschickt er auch war, dieses Unternehmen für sich allemauszuführen, so hatte er sich doch den Herrn pouchard,ebeufals einen Akademiften, zum Gehülfen erlesen. Er hat-te sogar verschiedene Versuche davon in unsern Vcrsamm-jungen vorgelesen; allein Herrn psuchards Tod, welchersich 1726. eraugece, und die in gewissen Fällen unvermeid-lichen Zerstreuungen, zogen den Herrn von Caumarnnvon einem Vorhaben ab; welches er vieleicht gar zu weit-läuftig würde ausgeführet haben, als daß ein einzigerMensch begehren konnte, es seinem Vornehmen gemäß inSWerk zu richten.

Des pausanias Werk ist allerdings sehr nützlich, denZustand des alten Griechenlandes, und die Geschichte derefvon den Griechen angenommenen gottseligen Meynungen-kennen zu lernen. Eine gewisse Art der Erziehung, die- uns er-theilet wird, machet diese Kenntniß gewissermaßen nothwen-dig; auch sogar denen, die sich nur mit einem Vorschmecke

der