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len, eben dasjenige sey, wa§ sie den Uebttsetzern geneigt ma-chen sollte. In der That, diejenigen, welche im Standesind, die Quellen selbst zu Rache zu ziehen, werden allezeitdie kleinste Zahl ausmachen, selbst beyden studierenden Völ-kern. Der größte Hausen dieser Gelehrten, bringt sein be-ben mit Lesen zu, ohne selbst etwas zu schreiben; und unterdenen, welche schreiben, giebt es wenige, die die Gabe be-saßen, so zu schreiben, daß man sie lesen mag. Der Vor-theil also, den sie aus ihrem Umgänge mit den Alten habenziehen können, geht für die gelehrte Welt verloren, mit wel-cher sie denselben nicht theilen. Ist die Kenntniß der Al-ten nothwendig, wie sie denken, um unsern Verstand undGeschmack zu bessern: so besteht alles, woran uns gelegenist, darinnen, daß wir wissen, waö diese Alten gesagek undgedacht haben; gesetzt, es geschehe auf die Gefahr, daß wirnur einen unvollkommenen Begriff von der Zierlichkeit er-halten, womit sie sich ausgedrücket haben.
So voller Hochachtung der Herr Abt Gedoyn gegendie Alten auch war; so hatte diese Empfindung ihn doch nichtabgehalten, die Schwierigkeiten einzusehen, welche die ledig-lich lateinische und griechische Auferziehung, die unsere Kin-der genießen, nach sich zieht. Er hat seine Gedanken hie-ven in der letzten Abhandlung erkläret, die er uns vorgele-sen, und welche in seine hinterlassenen Werke eingedrucketworden. Das bloße Vorurtheil der Gewohnheit, kann ver-hindern, daß cö unö nicht kränke, wenn wir junge Franzo-sen, die ihr Leben in Frankreich zubringen sollen, auf ebendieselbe Weife erziehen sehen; als man ehemals junge Gal-lier erziehen mußte, die man nach Ho in an den Hos derKaiser schicken wollte.
Unsere ersten Jahre, diese kostbare Zeit unsers Lebens,in welcher allein wir einen an einander hängenden Unterrichterhalten können, wird angewandt, uns eine Sprache beyzu-bringen, die wir niemals sprechen werden. Wir lernen die
Geschichte,