Band 
Neunter Theil.
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-es altern Herrn Fourmonts. 48z

scheint, daß man noch Lehrmeister habe. Herr Salmonwar einer von denenselben. Herr Fsm'monr trat in einegenaue Freundschaft mit ihm, zu welcher er den Abt Se,vin auch zog: der die Erlaubniß erhielt, sich bey denen Ver.sammlungen einzusinden, die noch drey andere Doctoren beydem Herrn Salmon hielten, um mit einander die griechi-schen Kirchenvater unter der Anführung ihres jungen Leh-rers zu lesen.

Im i7o6ken Jahre, ward dem Herrn Lourmonteine neue Arbeit übertragen. Der Herr Abc Bignon,dessen Namen in der Geschichte der Gelehrten unsers Jahr-hunderts, oft wiederholet werden wird, hatte den Anschlagzu einer Art von allgemeiner Bibliothek gefastet, dieweitläufiger und richtiger seyn sollte, als des phorius sei-ne. Hier nun erwahlete er den Herrn Fourmsnr mit un-ter den übrigen, denen er aufgetragen hatte, Auszüge auöalten Schriftstellern zu machen.

Ein dergleichen Anschlag würde, wenn er wohl ausge-führet würde, ungemein nützlich werden, insonderheit denen,die sich den Wissenschaften ergeben. Untersuchungen undNachrichten von der großen Menge Werke aller Art, wo-mit wir überschüttet sind, würden die Anfänger in den Standsehen, diejenigen, welche verdienen eifrig durchstudieret zuwerden, von denen zu unterscheiden, die man nur zu ratheziehen darf; und von denen, die kaum durchblättert zu wer-den verdienen.

Diese neue Arbeit erlaubete dem Herrn Fourmontnicht mehr, seine Freunde selbst zu besuchen; er beredete sievielmehr, zweymal die Woche zu ihm zu kommen. DieZeit, die er mit ihnen zubrachte, konnte man für keine Er-quickstunden halten, weil sie nur eine Veränderung vonArbeit waren. Herr Baudelot, der schon damals unserakademisches Mitglied war, fand sich ordentlich bey diesen

Hh 2 Zusam.