Band 
Neunter Theil.
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des altern Herrn Fourmonts. 489

gesehen, daß er schon als ein Schüler, gewisse lateinischeWurzelwörter in französischen Versen anö Licht gesteller hat.Eben dergleichen hat man unter seinen Papieren, im hebräi-schen , syrischen, arabischen, und deutschen gefunden. Wasdas Griechische betrifft, so glaubete er, die Wurzelwörtcrderer von die ihm bey seinem ersten Studieren

so gar behülfiich gewesen waren, überhöben ihn der Arbeit,dergleichen zu übernehmen. Allein er fügete seiner Sprach-lehre ein etymologisches Wörterbuch bey, in welchem er bisaus den ersten Ursprung der Wurzelwörter hinaufgieiig,dieer auf eine kleine Zahl einzelner Sylben sehete. EinigeProben, die er ehemals unserer Akademie davon gezeiget,haben in uns einen sehr vortheilhastcn Begriff davon zu-rückgelassen. Er hatte ein ähnliches Werk von der latei-nischen Sprache, zum Vortheile eines vornehmen Auslän-ders verfertiget, der sich seiner Vorlesungen bedienet hatte.Dieses hat man unter seinen Schriften gefunden, nebstVersuchen über die Sprachen verschiedener Völker, derTürken, Kophter, Armenier; allein diese Versuche sindnur Entwürfe.

Die große Kenntniß welche Herr Lsurmont vomHebräischen hatte, konnte er ohne ein beständiges Durchle-bn des biblischen Textes und aller jüdischen Ausleger nichterlanget haben. Die Anmerkungen und Entdeckungenwelche er bey jedem Schritte machcte, brachten ihn auf dorrAnschlag eines weitläuftigen Werkes, welches er gleichwohlniemals ausgeführet hak. Man hat unter seinen Schrif-ten eine Partey Prolegomcnen, und eine große Menge un-aneinander hängender Beobachtungen, über die schwierigenStellen der heil. Schrift gefunden.

Der einzige Theil, welchen er vollendet hat, ist seineAuslegung über die Psalmen und mancherley Gesänge, diein der Bibel vorkommen. Er hatte eben dieselbe Mey-nung angenommen, die heute zu Tage unter allen europäi-

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