des altern Herrn Fourmonts. 497
Missionarien gebauet, welche vermeynet haben in den altenCharakteren alle Lehren unserer Religion, und selbst dieBegebenheiten aus der Geeichte der Hebräer zu finden.
ArcaSio Hoang hatte bereits unter der Anführungeines andern Gelehrten gearbeitet, bevor er noch dem HerrnLc-urmom übergeben ward; und er war bereits mit seinerArbeit ziemlich weit gekommen. Da Herr Fourmoncfand, nachdem er gleich anfangs einen Theil des gewöhnli-chen Wörterbuches übersetzet hatte, daß dessen zehn tausendCharaktere, die nach der Ordnung der Töne der Sprache,so wie sie geredet wird, geordnet sind, nicht anders, als vondenen nachgeschlagen werden können, die des Chinesischenkundig sind: so hakte er diese Arbeit fahren lassen, um dieUebcrsetzung eines andern Wörterbuches vorzunehmen, in.welchem eben diese Zeichen nach der Ordnung der Schlüsselstehen; und welches den Chinesen, selbst dienet, die Erklä-rung schwerer Charaktere zu suchen, die sie in Büchern fin-den. Es waren bereits fünf tausend zwey hundert Cha-raktere übersetzet, das heißt, fast die Halste derer, dieüblich sind.
Herr Fourmont fand auch noch unter den Schrif.ten des Akadlo H-ang , verschiedene Versuche zu einerSprachlehre, Beobachtungen über die Grundsätze der ge-schriebenen Sprache, und ein Vokabularium von mehr alszwey tausend Wörtern, oder Ausdrücken der Sprache, wie siegeredet wird.
Diesen Abhandlungen fügete er alles bey, was er ausdenen verschiedenen europäischen Schriftstellern sammlenkonnte, denen China bekannt gewesen. Die Reisenden bo-then ihm eine gewisse Anzahl Wörter an. Die Ueberse-Hung des Denkmaale vom Siganfou, welches der p.Rircher herausgegeben; einige Werke von Müllern,unfein Verzeichnis von chinesischen Kaisern, das ein Ge.
'IX. Lh.derGesch. Ii lehr.