Band 
Neunter Theil.
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Zoo

Lxix. Leben

In der Lebensbeschreibung irgend eines andern Ge-lehrten würde man noch vielerlei) Dinge anführen können,welche wegen des UeberstusseS der Materie, in Herrn F-ur,monrs seinem wegbleiben müssen. Daher will ich hiernureine bloße Anzeige von einigen derer Abhandlungen thun,die er uns über verschiedene Puncte der griechischen undorientalischen Litteratur vorgelesen hat, und die allezeit etwasneues und sonderbares in sich enthielten; z. E. diejenige, inwelcher er beweisen wollte: daß der Gebrauch der Puncte inder hebräischen Schrift, älter wäre, als die Uebersetzung dersiebenzig Dollmetscher.

In einer andern schlagt er eine neue und wenigstenssinnreiche Meynung, über diejenigen geschnittenen Steinevor, die unter dem Namen Abraxas bekannt sind; weilman dieß Wort darauf findet. Er meynete, oft die mehrestendieser Steine wären christliche oder jüdische, und dienetenbeyden NeligionSverwandken, sich ihren Brudern zu erken-nen zu geben, wenn sie auf Reisen gierigen: fast eben so, wiedie 'lellerT bolfiikLlitsri, der Griechen und Römer.Er zeigete, daß die mehresten auf diesen Steinen, mit griechi-schen Buchstaben, aber in einer unbekannten Sprache ge-schnittenen Schriften, hebräisch wären, und christliche For-meln enthielten: und bey dieser Gelegenheit erkläret er ver-schiedene Stellen aus dem h. Epiphamus, und wolltezeigen: daß die einzige Unwissenheit der hebräischen Spracheschuld wäre, daß man dasjenige für magische Zeichen hielte,was doch christliche und zuweilen sehr orthodoxe Formeln,waren.

Ich gedenke hier eines Verzeichnisses seiner Werkenicht, welches 1751. herauskam. Ich könnte davon garnichts umständliches melden, ohne an gewisse Begebenheitenzu denken, die diejenigen, welche sie angl'engen, schon ver-gcssen haben, und die in dieser Schrift keine Statt finden.Die Werke übrigens, die er diesem Verzeichnisse ankün-