-eS Herrn Abtes Fourmonts. zu
Im rasten Jahre, ward der Abt Fourmont zueiner Beysttzerstelle in dieser Akademie ernannt, und seit«dem ist er allezeit mit der größten Beflissenheit in unsernVersammlungen erschienen. Da seine Arbeit im Chinesi-schen ihm fast alle seine Zeit raubcte, und ihm keine Vor-lesungen mehr zu halten vergönnet«;: so hielt er sich für be-rechtiget, dasjenige Gehalt zu begehren, was mit dem Titelverbunden ist, den man ihm verliehen hatte. Allein, seinBegehren ward sehr übel aufgenommen: sein Bruder woll-te lieber seiner Hülfe entbehren, als eine Art von Mitgescl-len haben, der «acht gänzlich von ihm abhienge,j und dereinstdie Ehre seiner Arbeit mit ihm theilen könnte. Folglichwar der Herr Abc Hourmonr gezwungen, das chinesischeStudium fahren zu lassen, ohne dennoch die Begriffe, dieer von dieser Sprache gefastet hatte, aus den Augen zu las-sen ; und so, daß er noch immer den guten Erfolg einer Ar-beit sehnlich wünschete, an der er viele Jahre hindurch An-theil gehabt hatte.
Als im i?28sten Jahre, der König entschlossen war,seine Bibliothek mit solchen Handschriften zu vermehren,die man in der Levanre möchte auöfündig machen können:so ernannte er den Herrn Abr Gevin, und den Herrn AbcFourmonc, fürs erste nach Constaminopel zugehen; undnachmals die Klosterbibliotheken in den verschiedenen Pro-vinzen des türkischen Reiches zu durchwandern. Der Kö-nig gab dem Abte Fourmont noch einen Neffen seinesNamens zu: der zwar noch sehr jung war, aber dessen Er-ziehung er seit einigen Jahren über sich genommen hatte;und welcher durch die Kenntnisse, die er bereits nicht nuvvom Griechischen, sondern auch noch von vielen morgenlän«.bischen Sprachen besaß, ihm sehr nützlich seyn konnte.
Die Gesundheit des Abres Gevin war durch dieBeschwerlichkeit der Hinüberfahrt, ganz in Unordnung ge-bracht r folglich konnte er Constaminopel nicht verlassen.
Der