des Herrn Abtes Fourmonts. Ziz
schonen, die wenigstens eben so argwöhnisch sind, als dieTürken, und was noch mehr ist, in einem beständigen Mis-trauen gegen die lateinischen Geistlichen leben. Indessenüberwand der Herr Abc Lourmonr alle Hindernisse, undfand das Geheimniß aus, so gar bis in die Moscheen zudringen, um daselbst Aufschriften abzuschreiben.
Er brachte deren in dem einzigen Athen mehr, alsfünf hundert zusammen, und in dem Gebiethe dieser Stadt,fanden sich einige, die für die Kenntniß des Alterthume sehrwichtig sind; Verzeichnisse, darinnen alle Zünfte von Arhengenennet werden, nach der Ordnung, wie sie gesessen haben-;andere, aufweichen die prytanen, die Archomen, dieDorfschaften des attischen GebiethS rc. verzeichnet sind. Un.ter andern giebt es zwo darunter, welche verdienen, daß mansie etwas näher anzeige.
Die erste ist eine Verordnung der Archonken, wel.che verschiedene Einrichtungen der Polizey, über den Preisder Lebensrnittel, über den Werth der Zeuge, über dasVerhältniß des verschiedenen Maaßes enthalt. Die Na-men der Archonten, welche zu Ende der Aufschrift gestan-den, sind durchaus abgenützet, weswegen man deren Zeit-punct nicht angeben kann. Die Charaktere sind aus derguten Zeit.
Die zweyte ist ein Befehl der Amphiktyonen, ausdes Hippodamas Archonrare unterschrieben, welches dasZ75ste Jahr vor Christo andeutet. In diesem Jahre be-schlossen die verschiedenen Städte Griechenlandeö, einen all-gemeinen Friedensbund, durch welchen diejenigen Städte,die noch andere Städte unter ihrem Schutze hatten, dreinwilligten, ihre Besatzungen aus denselben heraus zu ziehen.Was Disdor uns von diesem Friedensbunde saget, dienetdazu, den Gegenstand des Schlusses kennen zu lernen; al-lein, diese Aufschrift kann uns die ganze Beschaffenheit desäLTh.derGesch. Kk Bundes