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Bundes zeigen. Disdor redet nur von einer Versamm-lung, oder einem gemeinen Landtage der Griechen; die Aus.schrist aber zeiget, daß dieAmphikryoncn auf diesem Land-tage den Vorsitz gehabt. Dieß ist das erste, und vieleichtdas einzige erwiesene Beyspiel von einem allgemeinen Ent-schlüsse der Amphrkcyonen, der nicht eine Religionsmate-rie betrifft; und dieses machet gegenwärtiges Stück unge-anein wichtig.
In den übrigen Städten des attischen Gebiethes,jammlcre Herr Fsurmont hundert und fünfzig Aufschrif-ten, deren viele in alter Schrift sind, und eine in Bsuftro-phedon ist. Diesen Namen giebt man denen Aufschriften,deren Schrift wechselsweise bald von der Rechten zur Lin,kcn steht, wie der Morgenländer ihre, bald von der Linkenzur Rechten, wie die mistige. In den allerältcsten steht dieSchrift nach morgenländischer Art, in den nicht so alten,folget diese erste Zeile unserer Art zu schreiben. Die hierangezeigte Schrift ist von der leßten Art; sie ist aber auchpur aus des pisistrams Zeiten.
Es gehen alle Tage in Griechenland eine große Men-ge Aufschriften verloren; indem die Türken und Griechenviele Marmor zerbrechen, um Kalk daraus zu machen, wannsie bauen. Als Herr Lourmont nach Eleusts kam, ver-nahm er mit Schmerzen, daß man auch daselbst eine großeMenge beschriebene Marmor, wenig Tage vor seiner An-kunft zernichtet hatte; und er erblickete noch andere, deneneS eben so gehen sollte. Der türkische Aga, welcher ebenbauen ließ, war so gütig, die Arbeit einen Tag liegen znlassen, damit Herr Lourmont Zeit gewönne, etwa zwan-zig Aufschriften abzuschreiben, darunter eine in Doustcs-phedon war.
Wenn es wahr ist, wie man saget, daß die berühmte.Aufschrift zu Lyon, auf welcher eine Reistcharte der Land-straßen