des Herrn Abtes Fourmonts. Ziz
straßen Galliens gewesen, eben dasselbe Schicksal gehabthat: so dörfen wie uns über die Barbarey unserer heutigenTürken nicht beschweren. So gar ohne den Eifer des sel.Herrn.BauVelskS, unsers Mitbruderö, in den Alterthü-mern, würden die zu U. L- L. entdeckten Altare, die an-jeßt in dem Cabl'nette der Akademie aufbehalten werden,entzwey geschlagen, und NoLllons daraus gemacher wor-den seyn.
Der Herr Abt Fourmont schrieb sechszehn Auf-schriften in der Insel Salamis auf, und dreyßig in denTrümmern von Megara. Diese Aernte von fast siebenhundert Aufschriften, machte ihm Hoffnung, in dem pelo-ponnefus deren eine große Menge zu finden, wohin SpdSund Mhelec nicht gekommen waren. Es war wenigWahrscheinlichkeit, Handschriften daselbst zu finden: denndie Ventianer, welche zu zweyen malen Herren dieses Lan-des gewesen, haben sie alle weggenommen: es war so garzu befürchten, daß nicht eine bloß neugierige Reise, die ein.Lranzos unternahm, den Türken Unruhe erregen möchte.Anderncheils waren die Griechen den Lateinern eben so we-nig gewogen, weil sie zwcymal unter ihrer Bothmas-sigkeit gestanden. Indessen, die Hoffnung neue Auf-schriften zu finden, überwand alle Bedenken. Er durchskreuzte die Meerenge, und begab sich nach b^apoliin Romamen, (dieses ist das alte Nauplia) durch wö-rtlich, und die Ebene von Argob. Er fand nur siebenund vierzig Aufschriften zu Argos und Mycene; indemdie Venerianer fast alle Marmor, die unter den Trümmerndieser zwo Städte gewesen, weggenommen hatten, um dasSchloß zu palamis davon zu bauen. Von Napoligieng er nach Hermione, indem er die Halbinsel Argolisdurchkreuzte, und die Trümmern von Epidamus undTrezen besuchte. Zu Hermione fand er abermals siebenund vierzig Aufschriften.
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