des Herrn Abtes Fourmonts. 517
Tegäa', und die Trümmer von Mantinea durchreiscte,zog er sich hinunter nach Lakonien, indem er dem Thätedes Euroras folgete. Ungeachtet die Lacedämonier inAufschriften nicht verschwenderisch gewesen, wie wohl dieArhenienstr gethan: so fand er deren doch eine ziemlicheAnzahl zu Sparta und Amykles, davon einige sehr altsind. Unter andern ist ein sehr langes Fragment eines ne-crolvAu der Priesterinnen zu Amykles, auf welchem dieDauer jedes PricsterthumeS bezeichnet ist. Diese Auf.schrift ist in alten Buchstaben, deren Figur so gar sich anmanchen Orten ändert; welches bezeuget, daß sie nicht aufeinmal gegraben worden. Die andern sind Verzeichnissevon obrigkeitlichen Personen zu Sparta; halberhobeneSchnihwerkc, welche Schilder vorstellen, worauf die Na-men verschiedener Spartanischen Könige, nebst den Na.men ihrer Ahnen geschrieben sind.
Auf einem von diesen Schilden, sieht man die Namender sieben ersten Könige von dem Aste der Ägiden, vomAgis an, bis auf den Teleklus. Diese Aufschrift! ist vonder Zeit des Teleklus selbst, der im 7?;stm Jahre vor I.L. zur Zeit der ersten Olympias gelebet hat. Man kannin dem XV. Bande unserer Xleinoires, noch drey andereAufschriften sehen, die aus dem Anfange des ersten Messe.Nischen Krieges, oder vom 7Z8sten Jahre vor der christlichenZeitrechnung sind. Ungeachtet die Buchstaben dieser Auf-schrift sehr alt sind, so sind sie doch nicht in Boustrophe-don. Diese Art, von der Rechten nach der Linken zuschreiben, hat an andern Orten etwas länger gewähret , undist nicht allemal der Beweis eines sehr großen Alterthums.Er hatte in Arkadien eine halberhobene Schnitzarbeit ge»funden, welche mit den Menschenopfern zuLycaja eine Ver.bindung hatte. In Lakonien fand er eine andere, welchedie Ceremonie der Geißelung der jungen Sparriaren, vordem Altare der Diana, in Gegenwart der Priesterinnen,vorstellet.
K k z Herr