Band 
Neunter Theil.
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L-XX. Leben

Herr Fourmontscntdeckcte auch die Bcgrabnißauf-schri'ften des Agestkas 'und Lysanders, rmd eine GcseHta-fel vom Könige Agis, der die Gesetze des Lykurgus än-derte. Unter einer großen Menge von Lcichensteinen, welcheGelübde an die Götter enthalten, fand er einen, woraufman den Namen der Stadt Jerusalem liest, und der un-fehlbar ein Denkmaal jenes Bundes der Juden mir denSparttarsn ist, wovon die Bücher der rlNaccabäer mel-den. Er sammlete mehr als drey hundert und fünfzig Auf-schriften in L.acsnien und dDefsenien; und viele derselbensind aus dem höchsten Alterthume. Dergleichen ist inson-derheit die von Calames, welche tief in einen Felsen mitBuchstaben gegraben ist, die einen halben Schuh hech find:sie stehen über verschiedenen Holen, die in eben denselben Fel-sen gehauen sind; die Buchstaben aber sind die «bestenvon allen, die er noch gesehen hat.

Die Magnoren, welche einen Theil von Mestem'en,selbst den Griechen in der Spartanischen Ebene unzu-gänglich machen, luden den Herrn Lourmont ein, ihreAlterthümer zu besuchen. Er hakte ihre Freundschaft zugewinnen gewußt. Die Wildheit dieser Völker verhinder-te sie nicht, eine Art von Ehre darinn zu suchen, daß manin Frankreich die Denkmäler der Größe ihrer Ahnen ken-nen lernen möchte: denn sie sehen sich für die Nachfolgerder Sparüaren an; und man muß bekennen, daß sie we-nigstens deren Stolz und Tapferkeit besitzen.

Hiedurch suchete der Abt Fonrmom den Griechen zufchmäucheln, und sie gegen seine Untersuchungen günstig zumachen. Da er selbst von der allergrößten Ehrfurcht ge-gen das alte Griechenland eingenommen war, so crhitzekesich seit seiner Rückkunft, seine Einbildungskraft noch alle-mal, so oft er davon redete. Was hat sie ihm denn damalsnicht eingeben müssen, als er die Ueberbleibse! von Spartaund Acyen selbst vor Augen hatte ?

Er