zu den zehen Banden der Geschichte. 87
fte richtig und klar sey, soll die Übersetzung erweisen, «ae-robst behauptet, daß i^elampus die Weise den Bac-chus zu verehren, in Acgypten gelernek, solche den Griechenzu - und beygebracht, und nur weniges darinn geändert habe.Diesen seinen Satz nun zu beweisen, schließt er also: „Dennich kann nicht sagen, daß die Anstalten, womit man dieseGottheit in Aegyptrn verehret, mit den Griechischen zutref-fen. Denn wäre dieses, so müßte ja der Dienst Bacchi*bey allen griechischen Völkern auf gleiche Weise verrichtetwerden; anders könnten nicht, wie doch wohl geschehen, al-lerhand Neuerungen in denselben eingeführet worden seyn.Hinwiederum aber kann ich auch nicht behaupten, daß dieAegypkier diese oder eine andere Anstalt von den Griechensollten erhalten haben. „
Auf der 82 Seite. Ich verstehe mich weder auf alte,noch auf neue Geldrechnungen. In solche Grübeleyen lasseich mich nicht ein. Mein Schicksal ist so gut gewesen, undHat mich der Mühe überhoben, mit Geldsachen viel zu schaf-fen zu haben. Aber so viel weis ich wohl von der altenMünze, daß es Cistophoren nicht nur von vier Drachmen,sondern auch von einer gegeben. Da nun Herr de luBarregewiesen, daß das rhodische Talent um ein Vierthel leichtergewesen, als das attische, und daß dieses aus sechs tausendDrachmen bestanden, deren eine einem römischen venaric»am Werthe gleich kam; so ist ja augenscheinlich, daß Fe-stes recht habe, wenn er saget: euboicum ralemnm rumioleprem milliurn öc guin^entorum L>lici;chorumell, und daß folglich in der Stelle nichts zu ändern sey.Denn, ist es ausgemacht, daß ein Cistophor nur drey Vierthelvon einer Drachme gehalten hat, so hat man nothwendig umein attisch Talent, oder sechstausend Drachmen zu bezahlen,eben so viel, das ist sechstausend Cistophoren, und noch überdem ein Vierthel von sechstausend, das ist, ein tausend fünfhundert Cistophoren, oder zusammen siebentausend fünf hun.dert Cistophoren erlegen müssen.
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