ich aber von hier werde weggeschieden sein, will ich mit so viel An-strengung, als ich vermag, dafür sorgen, daß ich nicht den Bürgern oderder Gemeinschaft selbst etwas Mühe oder Beschwerde verursache.
„Wenn ich aber vom Schulherrn oder den Vorstehern der Schulein öffentliche Zusammenkünfte oder sonst wohin berufen bin, werde ichnach dem, wie es rechter Gehorsam fordert, kommen, und ich werde mich,wie diesen genannten, so auch meinen übrigen Lehrern, in welchen Dingenes recht und billig ist, gehorsam erweisen".
Daran schließt sich der „Inbegriff des Bekenntnisses der zürcherischenKirche, über die wesentlichen Hauptstücke christlicher Religion, gegen wel-chen niemand irgend etwas in dieser Kirche und Schule ausstreuen soll",im Ganzen neunzehn Sätze, wovon die vier letzten über die Sacramente.
Hernach folgt als Schluß : „Nachdem dieses dergestalt vorgelesen wor-den, soll darauf der Schulherr von demjenigen, welcher in diese Schulesoeben gekommen ist, fordern, daß er jenes Alles in guter Treue undohne irgendwelche verschmitzte und trügerische Weigerung zu leisten unterHandgelübde verspreche, dann seinen eigenen und den Namen seines Vater-landes und seiner Familie mit seiner eigenen Hand in das Namens-verzeichniß der Studenten einschreibe".
Damit ist der einleitende Theil zu Ende. Blatt 12 dann enthältauf zwei Seiten in vier Columnen die Namen der 63 Schulherren, an-fangend mit Johann Jakob Ammann (^.nrininnns), Imtinss linZuss6t artiunr TiOAienvulli Prot688or, der Leliolnretia. Xttrgenannt worden sei und welcher 1537 bis 1560 im Amte war, undreichend bis 1717. Nach Ammann folgen vier einjährige, darauf bis 1634fast ausnahmslos zweijährige Amtsdauern. Erst Johann Rudolf Stucki,^rtiuin p>rot688or, ist dann wieder bis 1660, also 26 Jahre, inFunction, ebenso von 1662 bis zu dem für ihn verhängnißvollen Jahreder Abreise und des Todes, 1667, also ein halbes Jahrzehnt, der be-rühmte Orientalist Johann Heinrich Hottinger. Danach erstreckt sich dieDauer wieder überwiegend auf zwei, von 1686 an meistens auf dreiJahre. Die Namen der Mitte und der zweiten Hälfte des siebzehnten