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Jahrhunderts, so gerade der Hottinger's, ferner derjenige des berühmtenTheologen Johann Heinrich Heidegger — Xrino NDODXX sstatis36 annorum —, sind mit eigener Hand eingetragen, während besondersim Anfang eine und dieselbe Hand alle Namen bis 1607 einschrieb. —-Was vorne nicht mehr Platz hatte, bringt Blatt 4, von hinten gerecknet,nämlich die Namen des 64. bis 116. Vorstehers, von 1717 bis aus Jo-hann Ulrich Fäsi, Drol. UnA. lleibr. ei. 1831. Auch da schriebenwieder mehrere Schulherren mit eigener Hand den Namen in die Co-lnmne, darunter der besten mehrere, wie der Philologe Hagenbuch, 1755bis 1758, oder Johann Jakob Breitinger, 1751 bis 1755 und wieder1772 bis 1775.
Doch kehren wir zu den ersten Blättern des Buches zurück, um nundessen Einrichtung genauer kennen zu lernen.
Gleich Blatt 13, nach den Listen der Schulherren, fängt die Namender Studenten auszuzählen an.
Wir stehen im Jahre 1559: — Ooimnue 3aeo6o^.nimiavo 8eIioI-arella, wie der Kopf der ersten Seite über beiden Eolumnen ankündigt.Der Schulherr selbst hat in der ersten Reihe die fünfzehn Namen fremderAnkömmlinge, mehrmals mit dem Tage der Jnscription — 23., 26.,31. Januar, 24. Mai, 3. Juli, 13., 15. November — eingezeichnet.Der Erste ist ein Lyoner, David a XledsrA, bei dem auch der Wohn-ort — apnid D. Dualtlierurn eowinoraliatur — angegeben ist: eswar jedenfalls der nachherige Antistes Rudolf Gwalther, Zwingli'sSchwiegersohn, in dessen Hause der Fremde aufgehoben war. Daranschließen sich abermals drei Franzosen, einer von LourA sn Lr6886 —Lurgensis eivitatis metropolitanss LsAusianorum czuos llodisLressanos voeant: schreibt der Schulherr sehr weitschweifig —, ein Nord-sranzose, ein Dauphineer, dann zwei Frisen, zwei Hessen, ein Veltliner,zwei Neuenburger, je ein Berner, Schaffhauser und Thurgauer. Die zweiteSeite verzeichnet sieben Einheimische, Xostrates, welche mit Stipendiendie öffentlichen Lectionen hören, endlich fünf, die aus der sellola D.
Zürcher Taschenbuch, 1883. 10