Jahrgang 
8 (1887)
Seite
239
JPEG-Download
 

Nachträge und Berichtigungen zu Band VII.

239

ständniss der Briefvvorte (13. Febr. 1769): »Farce, . . die . . .unter dem Titel: Lustspiel in Leipzig erscheinen wird«. DieWorte »in Leipzig« bezeichnen den Ort, wo das »Lustspiel«erscheinen soll. [Nach einer Ausführung J. Minors.]

Zu S. 162, A. 2. »Die erste Medaille aus Voigts Nach-lass ist ohne Zweifel diejenige, welche Gottfried Schadow(Kunstwerke und Kunstansichten. Berlin 1849. DeckerscheGeh. Oberhof-Buchdruckerei; S. 151) 1816 modellirt hat. Erberichtet: »An demselben Morgen (6. Februar 1816; »März«auf S. 149 ist nämlich ein Versehen) sass Herr v. Goethe zudem Profil in Wachs, wozu ich nachher einen Pegasus rnodel-lirte. Diese bilden zusammen eine Medaille, welche ein dutzend-mal in Metall gegossen ward und sich daher nur in wenigenMünzsammlungen befindet«. Über die zweite daselbst erwähnteMedaille und deren Wandlungen habe ich ausführlicher be-richtet in: Chr. Daniel Rauch II, S. 32225.

Zu S. 21J. Im Brief Schadows an H. Meyer bezieht sichder 2. Absatz auf die Gussversuche bei der S. 162 A. erwähntenMedaille. Das Original-Wachsmodell des Goethe-Profils wirdauch im G.-J. II, S. 474 erwähnt. K. Eggers.

Zu S. 220 ff. sendet mir Herr Dr. R. Boxberger in Posenfolgende Ergänzung: »Herr Rektor L. Kurtzmann hier veranlasstmich Ihnen mitzutheilen, dass er den Besuch des GrafenKozmian bei Goethe schon früher aus dem Polnischen über-setzt hat in »Familienblätter«. Sonntags-Beilage der PosenerZeitung, 1882, No. 12. Posen den 22. März. »Eine Goethe-Reliquie. Besuch Andr. Ed. von Kozmians bei Goethe imJahre 1830«. Auch der Verfasser, Kozmian hatte seine Er-innerungen an diesen Besuch später noch einmal zum Bestengegeben und zwar in Wspomnicnia Andrz. Edw. Kozmiana.Pozn. 1867. Bd. II. S. 159169 und 278282 und diesesind gleichfalls von Kurtzmann übersetzt in der »SchlesischenZeitung«, 20. Febr. 1868, No. 85.«

Zu S. 251 ff. Von befreundeter Seite werde ich auf-merksam gemacht, dass das von mir behauptete Verhältniss,wo nicht vollständig, so doch in zwei wichtigen Punkten,bereits von A. W. Ambros erkannt worden ist. (Vgl. dessenSammlung »Bunte Blätter, N. F. 1874« gelegentlich einer Be-sprechung der Pisaner Fresken S. 243.)

Für meine S. 263 ausgesprochene Vermuthung, dass dasLasiniosche Kupferwerk, obgleich auf dem Titelblatt das Jahr1822 tragend, in seinen ersten Blättern schon etliche Jahrefrüher verbreitet gewesen sein müsse, fand ich inzwischenBestätigung in einem Briefe Dorotheas an Friedrich Schlegelvom 23. März 1816: »Noch am Josephstage, während Krank-