Miscellen.
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pieds nus. Mais ce detail n’a rien d’ affecte: il s’agit d'un bain,non d’un scandale religieuxv. Die zweite nach vereinigt(S. 591, Z. 6): Si on a recueilli dans le dernier siecle le nomdes Dudeffant, des Graffigny, et de quelques autres femmesprotlgeant le talent avec l’orgueil de la fortune ou le pldantismedes cotteries, comment ne s’empresserait-on pas de retenir.Für die letzteren Worte die etwas matten deutschen: »Undwie sollte man sich nicht freuen«. Auch sonst ist der fran-zösische Ausdruck nicht immer ganz treffend wiedergegeben:La puissance de sa bonte ist doch etwas anderes als »die Gewaltihrer Gutmüthigkeit« (S. 590, Z. 7) und consiste ä aimer letalent heisst gewiss nicht »entspringt aus der Fähigkeit dasTalent zu lieben« (S. 490, Z. 26). L. G.
10. Zu Goethes Verwandtenkreis in Frankfurt a. M.
Der General von Hoffmann,ein bisher unbekannter Grossoheim Goethes.
Wie unvollständig, schwankend oder geradezu falschFamiliennachrichten und Stammbäume selbst in den so vielbesprochenen und behandelten Familien Goethe und Textorsein können, beweist auf recht auffallende Weise das geheim-nissvolle Dunkel, das bis jetzt die Beziehungen des in neuererZeit mehrfach genannten hessen - darmstädtischen GeneralsFriedrich Christian von Hoffmann 1 zur Familie Goethe um-hüllt hat. Allerdings ist im Jahr 1862 ein Goetheforscher 2auf dem besten Wege gewesen, dieses Dunkel aufzuhellen,indem er durch eine im 90. Jahr stehende Enkelin des Stadt-schultheissen Textor auf eine Frau Obristin Anna Maria geb.Textor aufmerksam gemacht wurde und auch öfters diesemystische Persönlichkeit in den Aufzeichnungen des Stadt-schultheissen erwähnt fand, ohne dass irgendwo ihr Nach-name genannt gewesen wäre.
Die Aussicht auf ein gedeihliches Fortschreiten und glück-liches Resultat weiterer Bemühungen war ihm aber durch
' Goethe-Jahrbuch, Bd. VII. 1886. S. 47 11. 135. Grenzboten II.1888: Das Geschlecht Textor, Goethes mütterlicher Stammbaum, vonH. Düntzer S. 263 u. 266. Die genauen Angaben über das Leben desGenerals von Hoffmann verdankt der Verfasser der freundlichen Unter-stützung des Herrn Archivdirektors zu Darmstadt, Herrn Dr. FreiherrnSchenk zu Schweinsberg.
2 Dr. theol. Steitz im Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst.Neue Folge, Bd. II. 1862. S. 442.