Jahrgang 
10 (1889)
Seite
289
JPEG-Download
 

Bibliographie.

289

Au Cotta. Weimar, 16. Mai 1815.

»Da ich nunmehr nicht hoffen darf, Ew. Wohlgeborn dieses Jahrbey uns zu sehen«. Anerbieten des Divan-Vorschlag, Hammers Werküber persische Literatur in Verlag zu nehmen. (Nach Concept undReinschrift; ob abgeschickt?)

Weimarer Ausgabe von Goethes Werken, Bd. 6, S. 316318.

An Uwarow. Weimar, 2. Dezember 181J.

Der Brief wird nicht mitgetheilt, er scheint verloren. Nach UwarowsAntwort vom 1./13. März 1816 war er von einer Schrift Schellings be-gleitet, er muss ausserdem den Dank für verschiedene vorhergehendeliterarische Sendungen Uwarows enthalten haben.

Vgl. SchmidyS. 20 ff. bes. S. 23.

An Uwarow. Jena, 28. März 181J.

»Ew. Hochwohlgeb. haben mir durch das öffentliche Zeugniss IhresWohlwollens, Ihrer Neigung« [Widmung der 1817 Deutsch erschienenenSchrift Uwarows »Nonnos von Panopolis, der Dichter«]. Kündigt an,dass er in »Kunst und Alterthum« darüber sprechen werde [diesgeschah 1. Bd. 3. H. S. 63], bes. über den Gedanken von Benutzungverschiedener Sprachen zu verschiedenen characteristischen Zwecken»denn gerade zu der jetzigen Zeit kommen diese Worte als erwünschtesEvangelium dem Deutschen zu sagen: dass er, anstatt sich in sich selbstzu beschränken, die Welt in sich aufnehmen muss, um auf die Weltzu wirken«.

Schmid, S. 25 fg.

An Uwarow. Weimar, 18. Mai 18 j8.

»E, E. als Vorsitzenden der Petersburger Akademie zu verehrenmacht mir die grösste Freude«. Schickt das im vorigen Brief erwähnteHeft von »Kunst und Alterthum«. Hat von einem Grafen Tolstoi einmedaillenartig wenig erhabenes Kunstwerk in Gypsabguss gesehen(vielleicht das in »Kunst und Alterthum« II, 1, S. 177 besprochene),wünscht von den Arbeiten des Künstlers mehr zu sehen und vonseinem Leben Einiges zu erfahren. Schickt die Aushängebogen des»Divan« und wünscht Näheres von den Plänen Uwarows zu wissen.

Schmid, S. 27 fg.

(An Auguste Pallard.) 70. Juni 1818.

»Darf ich anfragen, ob ich Morgen Mittwoch nochmals zu Tafelaufwarten darf, da ich Donnerstag von hier für diesmal scheiden rnurs«.

Rollet, Chronik desWiener Goethe-Vereins, S. 24. [Vgl. unten S. 294.]

An Uwarow. Weimar, 21. Dezember 18 18.

»Wie alles Gute, so kam auch Ihre letzte Sendung [Rede bei derEröffnung des »pädagogischen Hauptinstituts« in St. Petersburg] geradezur rechten Stunde«. Will die Rede zu einem kleinen Aufsatz m seinemDivan benutzen. Empfindet innigsten Dank für die ihm zu Theil ge-wordene Gnade der Kaiserin von Russland, der er vorgestellt worden.Grüsst von dem in Begleitung der Kaiserin befindlichen russischenStaatssecretär Gregor Willamow.

Schmid, S. 35.

An ? ic). Januar 1819.

Dank für ein übersandtes Buch.

Aus J. M. Heberles Auctionscatalog 2830. September 1887 citirtdurch v. Biedermann, Wissenschaft!. Beilage der Leipziger Zeitung S. 255.

Goethe-Jahrbuch X. 19