Band 
Zweyter Theil
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Herr Erh-bischöfflichm sitz. bist. vr.l.z. L^E.t!d.! 9 .L

LL»»«lb«< r»<k««». in cliron. I.r. l. r. 6ec. 7.

in Lnnsl. Mr>L«4 MoZr. cccl. /»KvrLe wem. öcc.

Damins oder Damini / (Petrus ) ein Italiänischer mahler ,War zu Caftel Franko an» 15 sL gebohren / und ließ sich zu Paduä nie-der/Woselbst, wie Mich zu Vicenzä , Cremä und andern ortest manschöne stücke von ihm siehet. Er mahlte mit grösser strtigkeitund ver-stand sehr wohl die Historien und Mythologie. Er starb an. iSzi ander pest, welche auch zu gleicher zeit seinen prüder GeörgiumDamr-ni, ebenfals einen mahler, mit hinraffte. Lr6Mvit.6s?-rc.

Damiri / ein berühmter Arabischer Naturalist. SAn völligerlnaiiie ist : Kemaloddin, Abnlbäkai, Mocbamed, EbnMusa-EbnJsaae Damiri, hat ein grosses miß mehr dann 20 stribenten zu-sammen gebrachtes und sehr hoch geschätztes werck von der Historieder thieren geschrieben, genant cwsi-coicb»ivvLr>i; dessen sichBochardus mit grossem nutzen, er 2 cx-mpi.ina davon gehabt,in seinem niero-oico bedienet. Damiri hat dis werck verfertigtan. 77z. d. i. an. Chr. izH. ist aber niemahl getruckt wor-den. Er starb an.«-Z. 8«8 d. i. an.Chr. 140;. in

Aisror. Loeote Lpec.

Damis/ ein Assyrier, lebte in dem ersten seculo. Er wärcinson-derbarer freund Apollonii Tyanäi, und schrieb ein buch von seinenxeden und Propheceyungen. Es ist mich noch ein anderer Damisdieses namens, und zwar ein Philosophus gewesen, ^-'qst^.in vir.

/txoüon.l.i.

Damiscus/ war von Meffena, einer stadt in Pcloponneso ge-bürtig , weicher im 12 jähre seines alters sich mit denjungen leutenm der stadt Eleaim wett-laussen - worinnen sie sich offtmals zu übenpflegten , exercierte, und den prciß davontrug , gleichwie er auchnachmals noch ? andere vergleichen siege so wohl in den Nemeischenals Isthmischen spielen erhielte. Die Meßineser liessen ihm zu ehreneine statue aufrichten. 1 6

Damitz / Dammtz / eine adeliche familie in Pommern , vonwelcher Gerhard an. 124z in den privilegiis der stadt Stetin , alszeuge, angeführet wird. Nicvlaus, (ein sohn Hermanni, so um dasiahri4a°gelebet,) war Cantzlar bey Hertzog Ericoll,dessenen-ckel aber, namens Claus, Dtiffts-voigt zu Camin. Siegfried, einurenckel des letztern, diente der Cron Schweden, als Obrister, undverlohr an. 16; 1 in der Macht bey Leimig sein leben. Paul bekleide-te um das jähr 164c, die cdsrZe eines Stadthalters in Pommern ,nachdem er vsrhero die stelle eines Cantzlars zu Camin und Stetinversehen. Carl Christoff wäre an. 171 LKönigl. Preüßischer Cam-merhcrr. In der ober Laußnitz befindet sich auch eine adeliche Fa-milie vcMDamnitz/ die das ritterguth Medewitz bey Bautzen be-sitzet, miß welcher Ernst Ludwig an. 1716. ChursachsischerObrift-wachtmetster gewesen. LK^Lt.?owmerl, rs. o>o//ex.l.,b.z.liiU.i.uiÄt.

Damitz / sie-he Dömitz .

Dammartin / ein flecken in Franckreich in der isi- 6s krsncewelcher den tilul einer Graffchafft führet und mit einer kollegial-.Arche versehen ist.

Dammartin/ ein bekandtes Geschlecht in Franckreich, welchesvon itztgemeldtem orte den namen führet. Manasse,GrafvonDam -martin, lebte ums jähr 1028 und hinterliesse Hugoneml, der unterandern kindern Hngoncm II zeugte, einen vater Alberici I, und groß-vaterAlberici II, welcher letztere an. 1200 gestorben.Diser hatte zwarunterMcdene Ander, vonwelchen aber Adelheid von Damartin end-lich diese Grafschafft geerdet, und mit Johanne, Herrn von Trie, 4Ander gezeuget, unter welchen der andere Rcnalduslvon Trie dentitu! eines Grasen von Dammartin geführet. Nachgehestds ist dieseErafschM an unterschiedene familien, und endlich an. 14z 9 durchdie heyrath Antomi von Chabannes,Großmeisters von Franckreich,rc. mit Margarete von Nanrevil, der eintzigen tochter und erbinRainaldi und Mariä Fayel, Gräfin von Dammartin, an die faini-lie von Chadannes gekommen. Antonietta von Chabannes , einecnckeiin des Großmeisters, brachte diese Grafschafft an Rainaldumvon Anjvu , Herrnvon ^^iercs, ihren gcmahl, und ihre tochterFrancisca wurde erstlich an Philippum von kouliümvNiiers, undzum andern an Johannen: Herrn von «amburn vermahlt. Siermgete mit beyden männern Ander, und die aus der ersten ehe ver-kaufften d:e Grafschafft Dammartin anAnnamvonMontmorencyConnersbis von Franckreich ; die kinder aber von der andern eheübergaben die Grafschafft an den Hertzog vonGuise, worüber zwi-schmbeyden Häusern e,n grosser streit entstund. Es wurde aber den-noch dieseGrafschasstdem Lo-ins»ws von Montmorency zugespro-chen , und nachgehends nach dem tode des Marschalls von Mont-morcncy an. 16; 2 von dem Könige confisciret. L-»rE7/-.!iiü. 6s is

msit äe krsncs. 6» 6roits6u Xsy. 6« UiU. 6s OtiLk.

l.Lc.

Damme / ein Adeliches geschlecht im Holsteinischen, so mit denBrockdorffen vermuthlich einerley Ursprungs sind,und das gut See-stedt besitzen. Ottonis von Damme söhn Wolf, Erbsaß zu Schier-nau und Seestedt , hatte verschiedene söhne, so die väterlichen guterwiederum getheilet, und besondere limen Misstet. Es geschahe zuünfang des i? Secnli. Tilo wäre burgcrmeijtcr zu Braunschwelg,gn i z 74. allwo er nebst den übrigen 7 burgermechern in einer ent-standenen empörung von dem wüthenden pöbel enthauptet worden.Dietrich wate als ein krieasheld an. 1 z 81 bekandt. Heinrich hat an.1402 geholffen Braunschweig belagern. Detler hat an. 147°. m er-stem bündtnuß Königs Christianil, mitunterschrieben. BertramWate geheimer Rath bey König Friedrich II. autz Dancmarck.Emico wäre Hauptmann und probst zu Plötzen, an. r z 7?. Juliusübte an. i 6 »<- als Churpfältzischer Cammerjuncker. Es hat sich

dreseä geschlecht auch m Schlesien ausgebreitet, wie dank an.: 664Friedrich von Damm indeMFürstenthum Brieg Landcs-ältesteegewesen. ^-r-ss> ?.:i nvL. cw. M

k. I!. k 7 o 7 /». 5 clll. ctir. / L/vervelä 6e iloiiät.-

in 6e tcript. LlLSVir. ^>. bstcUr, ÄcUIsLVv» k, I. c. ^

17. k. II. c. lr.

Daino / des eiKffoibpLi öychsgors- tochter, wär sehr witzig , klugund getreü.Den nachdem ihr von ihrem Vater aufstinem todbeiteV rs7, oixmp. 70,4. 1^» ;4»7, e. 497 alle seineschrifftek und

philosophische geheimnisse anvertrauet worden, mit dem ernstlichenverbot/sie nicht kund zu machen und ariden tag zu gebest,so beobachte-te sie diesen feinen befehl dermassen, daß,ungeachtet sie in die äusserstearmuthqerathen,sie denoch gedachte wercke nicht heraus geben wol-le - obe schon eine ansehnliche summa gelbes dafür härte bekom-menkonnen. DisF. I. z. 6e vik. pllii. 6e VI» kyrlisg.

c. 18. riöe-rsF, 6e inulier. Uliiloö. » 4 « bibl. 6r«cL l. r- c. iz.p»;io.

Damscles / war ein Höf-bedienter bey dem Tyrannen Dionrpsio dem alteren, dessen glückstligkeit er über alle Massen hoch hielt/,aber hernach feiste gedancken änderte, däer vvn demselbigen aufern kostbares banquet eingeladen worden. Denn als man ihn alldaauf ein prächtiges ruh-bette gesetzet, wurde eb gewahr, daß einschwerdt über ihm an einem zarten faden hienge. Darauf ersuchte eralchfortven Tyrannen-daß er ihn ja wiederin seinen vorigen standsetzen mochte, um die glückstligkeit eines mittelmäßigen lebens undnicht allznhohen standes zu geniessen. c-4. qu-rU. >. x. sonstendeuten auch darauffoH i.06,, , ksr.

Damocrita/ siheAlcippus.

Damscritus / ein griechischer geschicht-schreiber,welcher we-gen stiner schriffren berühmt ist , worinnen er die kunst armem inschlacht-ordnung stellen weiset, auch unter andern den Jüdenschuld gtebet, daß sie einen esels-köpff anbeteten, Und alle 7 jähr ei-nen pilgrim oder fremden opssertcn. n-F-r-rus Kitt. Qr-sc, I.

Damocritus/ oder Damocrates / einkiesicus.Mattweißnicht, zu welcher zeit evgelebet hat, sondern nur, daß er einen medi-cinischen tractat in verstn geschrieben, wie Galenus an unterschie-denen orten bezeuget. Auch noch vor diestm citierte ihne 1.1,tun.st. in erzehlung deren- welche er bey seinem;; buch zn HÜWgezogett.

Damscritus / wär v. e. ,sLj oiymp. 147,7. ^ 4792, e«19 2 ein oder General der Äetolier-da sie nebst Antiocho ei-

nen krieg wider die Römer führten, und brachre die Äetolier darzu,daß sie sich mit dem Antiocho coniimgirten. Als der Römische Ab-gesandte (Uitus czuinÄiud, ein abschlifft von der resolution der Acto-lier, die sie dem Antiöcho zn gefallen gefallet, verlangte, antworte-te er, daß er selbige in Italien geben wolte, wenn die Äetolier da-selbst ihr lager würben aufgeschlagen haben. Er wurde aber von a.cilio LiaKrione bey Übergabe der stadtHemclea in Aetolien gefangen,und nach Röm gebracht, Um ihn daselbst im triumph aufzuführenEr suchte sich zwar durch die flucht zu retten,da man ihn aber wiederbekam, erstach er sich selbst. L-v----!, zr, zs, z/-

Damodice/siehe Lritolaus.

Damsn/cin Philosophus von der Pythagörischett stete, wel-cher a. ^I.;;84,/:.L 4°o>^ u. oizmp.9^, klebte, richtetemit seinem mit-schuler Pythia eine sonderbare vertrauliche freund-schafft auf, welches vornemlich aus folgendem erhellet: Als der Ty-rann Diönysius ihm hatte andeuten lassen, daß einer von ihnensterben solle, erlaubte er Damorii, daß er zuvor nach haust geben,und seine bäußliche geschaffte noch vor seinem tode in richtigkmbringen mochte, doch mit dem bedinge, daß er unterdessen bis zuseiner wieberkunfft einen bürgen an stine statt verschaffte; hierzu er-bot sich alsöfortPythias gutwillig, undunttrwarsssichdesTvrän-nen gewalt. Als nun Dämon hernach zu der bestimmten zeit wie-ycrrim zurück kam, verwunderte sich Diönysius übel ihre treue undfreundschafst dermassen, bäß er dem Damoni das leben schenckte -und sie bat, ihn, als den dritten mann, Mit in ihre freundschafst auf-zunichmen. k-lukc. üc I. z 6e c>Kc,

1.4. c. 7. ex. lo. Lsc/E I.c. .8,

Dämon / ein Griechischer geschicht-schreibek , gebürtig von Ey-rene , welcher eine Historie von den ?Ki!oiox>K,'° geschrieben. Es warmich ein berühmter Musicus dieses namenszu Athen - von welchemPlato reden soll, wenn er im 4 buch e seiner Republic saget, daß seineMusst nicht könte verändert werden , wofern sich nicht zugleich dasregiment und aenstine westn mit änderte, nox, («- 7 -. in vi» UMlec-

t. ro. vir.r 'Miste, L I4UI7.L'. iVr».!. 7. c, r. 6e

Kilt. QrLS. l. p. ;;i. 5 cq.

Dainophila/ ein Griechische weibes-persön aus Lesbbs, eineehefrau des Pamphili und gute freundin der berühmten PoetinSappho , die sich durch unterschiedene gedichte bekannt gemacht.Sielebete/i- zz?6,^ c- 608, L. v. ,40, oixinx. 4z i siehekM

ÜL. in vit» SxyIIoa.

Damsphilüs / ein Philosophus und Sophist, hat zu den Zei-ten des Kaystrs IV>LrciS.ure>ii -Il>konin!pUiioU>ptii gelebt, UNd6-vic»

poicorum ,wie auchvon andern dingen geschrieben. Jngleichenwarein mahler und bildhauer dieses namens berühmt.

6 s Iiilt 6r.vc-1. c. 14

Damsstratus /ein bürger aus der stadt Phenea in Arcadim,wär eist vater von; söhnen, welche manchie ^o^moUrzrQL nenne-ie die wider den CAtölaum ütid seine 2 bristet strittest, runden kriegbeyzulegen, welcher eine lange zeit zwischen den Tegäcrn und Phe-näern gewähret hatte. Dieses gestehst hatte fast eisten gleichest aus-.aanmwie zuRömderHöratier undCuratrer ihres.^«»7cz,. ^»11«!.

II. theil. B Da-