Band 
Zweyter Theil
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Damostratus / ein Römischer Raths-herr , von dem mannichtweiß, zu welcher zeit er gelebet, sondern nur allein , daß er 20dücher cle re x>iscsrc>riL,MgleicheM ein werck äe stlvinLtiope per Lgurm,und mitcellLne» Slt llilioriana proxilnesecellemis geschrieben»-D/r«»,,- llcklld.LMm. 1. iz.c. 21 I. c.4,9, >9- lle bik. 6r.

I>; ? Z 5 ».

DamoutoderDamot/eine Afticanische stadt und Königreichim obern theile von Aethiovicn,nahe beydemseeZembre, welcheviel gold-bergwerckehat.Vor zeiten gehörte fle demKayser von A-byßinien , anictzo aber andern Königen.

Damoxenüs / ein Commödien-schreiber von Athen , lebte zuden zeiten Ptolomäi Philadelphr 6. v» Z7<r,6.0.27->v.e. 482,oiymp. 127. Athenaus hat in seinem dritten buche ungefehr 7?verse erhalten / welche Grotius in seinen cxc-rpri; oom-corum Latei-nisch gemacht. Athenäus gedencket auch seiner r.n. bwi. xc-

lics. öibl. Ors/c. I.c. rr §. 7,9.

Dampier /(Grafvon) siehe Duval.

Dampierre / an der Butonne , eine Baronie in dem lande d'Au-nis in Franckreich. «sie gehörte dem Hause von Mamgot, kam aberan das von Clermont inDauphine,und «var durch die heyrathEu-man von Clermont mit Johanna von Mamgot, Frauen von Sur-geres und Dampierre,aus welcher ehe die Herren von Surgercsund Dampierre hersiammen, welche in der Französischen Historieso berühmt sind, und deren posterität an. 160; mit Claudia Cathari-na von Clermont, Frauen von Dampierre, so erstlich an Johan-nem von Annebaut, Baron von Netz, und zum andernmal an Al-bertum von Gondy, Hertzog von Netz, und Marschall vonFranckreich, vermählt geweien, ausgegangen.

Dampierre / (Guido) Graf von Flandern , war der anderesöhn Wilhelmi von Dampierre, und Margaretä, Gräfin von Hen­ negau . Als sein älterer bruder Wilhelmus ohne erben gestorben,würde er bcn leb-zeiten seiner mutter zumGrafen von Flandern be-stimmt , und leistete dem Könige Ludovieo 8. den eyd. Nachge-hend verband er sich mit den Engelländern, undverschiedenen an-dern Printzen, welche wider den König Philippum Pulchrum zuCambray versammlet waren. Er wurde gefangengenommen, undnach Compiegne geführct, woselbst er an. im 8° jähre stinesaltcrs starb,als er, vermöge eines gewissen tractats, wiederum auffreyen fuß solle gestellet werden. Er hat mit seinen beyden gcmah-linncn, Mathildis erb-tochter von.Bcthune, undJsabella, Gräfinvon Luxemburg , viel kindcr gezcuget, darunter zu mcrcken Rober-tus lll, genannt von Bethune , Grafvon Flandern, WilhelmusHerr von Dmdcrmonde und Richebourg, welche das geschlcchtjortgepflantzet, Johannes, Bischöffzu Metz und hernach zu Lüt-tich, Philippus, Graf von Thiele und von Lbrette, Guido, Grafvon Seeland, Johannes, Grafvon Namur, Henricus, GrafvonLvde, UNd vile töchter. an». Neig.

Dampierre / (Johannes) lebte unter der regierung Francisci I.Er war von Blois gebürtig und in der lateinischen pocsie so geschickt,daß die verse, die er machte, des Catulli seinen an lieblichkeit fastgleich kamen. Er trieb auch darbey die andern wissenschafften, undvornemlich die rechtsgclchrsamkcit, so, daß er unter die vornehm-sten Advoeaten des Königlichen ralhs gczahlet wurde. Allein, weil,hm das weltliche leben nicht anstund, begab er sich in den Francis-raner-orden, und gleichwie er vorhero seine beredtsamkcit zu erhal-tung anderer leute ehre und guter angewandt, so brauchte er siealsdann zu crrettung ihrer seelen. Er wurde endlich Dircctor einesklosters bey Orkans, woselbst er starb, nachdem er mit GermanoAudcbcrto vertraute freundschafst gemacht,welcher seine Poesien her-auf gegeben. 6a-»«-lx,z,,i,icIog. äc scriprscc.XVl.6cc

Damvilliers oder Danvilliero/ Lat . O-,mpuiii-rium oder0Lnvi»criu>n, eine kleine stadt im Hcrtzogthum Lurcmburg an ei-nem morastigen orte, z frantzösische nieilcn von Lurcmburg und 4von Verdun gelegen. Sie ist von dem Kayser Carolo V, bevesti-get, von den Frantzosen unterschiedene inal eingenommen, und den-selben an. i6zy in dem Pyrenäifchen frieden überlassen worden.

6 e 5 cr. Neig. lopogr circ. Lurg.

Damm/ siheDamout.

Dan/ ein söhn Jacobs und der Bilha,Rahclsmagt , wara.v,.2195,6.0.1789 gcbohren, und starb 6.1^.2415, x.o. 1551. Vonihm ist ein eigener stamm unter dem volck Israel entstanden, außwelchem sonderlich Simson entsprossen. z«. 6- ^9. ,9.

>Z lcg. X VI. 2-86,259,.

Dan / Danus / discs namens sind z Heidnische Könige in-nemarck gewesen. Dan I , ein söhn Humbli und bruder Anguls, ist-c. vr. 2yic> zur regierung kommen , und hat 41 iabr regiert. Erwird insgemein vor den ersten König in Dänemarck gehalten, undsoll disem reiche den namcn gegeben haben. Dan II , ein söhn Uf-fonis, erhielt a.vi. z 686 die regierung, und führte dieselbe z 7 jähr.Er hat den rühm seiner vorfahren durch Verschwendung und hoch-mnht sehr verdunckclt. Dan III , ein söhn Frothonis II Vegeti, re-gierte von 6. v-. biß 5874. Zu seiner zelt, nervlich an. ;8;?haben die Cimbri einen grossen einfall in Italien gethan, sitze oim-

bri. Lr-c Osn O/EL» »an. reg. vsn. ierics Lexr/rZ.

klorur s),in.

Danae / war eine tochtcr Aerisii, Königs in Argos und derEuridice . Ihr vatter, als er von dem o^cuio vernommen, daß erdurch ihren söhn solle umgebracht werden, verschloß sie in einemehernen castell, um das gcdrohcte Unglück zu verhüten. Allein,Jupiter verwandelte sich in einen güldenen regen, drang also inscastell hinein, und schwängerte sie. Wie sie nun hernach einen söhn,

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Perseum, gebühren hatte, ließ ihr vater beydes ihn und die mutterm einen kästen einschliefen , und solchen ins meer werfstn. Allem,nachdem sie an eine von den Cycladischen insuln, namens Senphe,angetriben worden, heyrahtete der Fürst desselbigen landes, Poly-dectus, die mutter, und ihr söhn Perlons, von welchem die Persia-ner herstammen, schlug , nach des orscuii Weissagung, seinen groß«vatter a. vi. 262-. x. o.,zi- todt. ovrA. 1.4.5-6.16.

Danäus / (Lambertus) oder Daneau,war zu Orkans geboh-ren, und studirte die rechts-gelehrsamkeit unter dem berühmten An-naUu Bourg, welcher OoEiiier clercbeydem Parlamente zuPariswar, und an. i;;ywegen des Calvinismi verbrannt wurde. Demohngeachtet trat er zu der Protestantischen religion, und begab sichan. 1560 nach Genf,aliwv er Prediger und Doctor Theologiawurde. Nachgehends kam er nach Leydenin Holland, und von darnach Gent; Als er aber von bannen durch die einheimischen kriegean.r;8r verjagt wurde, gieng er nach Orthez in Bearn, wurde jodann nach Castres in Languedoc an. i;94beruffen, und starb alldai;9S.Erwargelehrt, und schrieb viel wieder die Lutheraner, son-derlich Chemnitimn und Andreä. Man hat v0»ihMconimenrrric>Lin VlsrchLumund VlLrcum, desgleichen in epillol. ksuli all kliilenion.6c sci l'imorlieuin; commenc in encvici<lion8.XuAuülniscl l.Luren-ciuin öc inüdcum ejuzciem cisiiLrciidus ; Nsrmvnism proverbiorumÄ

cccicllsÜL;vonderPoeten geographie; vier bücher von denältesten

alterthumernderweltchl-ncduni dTrcrico-um 6c merkoclum L. 8crip.rurL; !c>c»s communes; 6cc. /<r dilrliorkec. krLnc, 2^«-

«».liill. I. H7 6c TciFiexLööir.k. r p.r;,.cKgiesIdeol, p. 17A.^ld. Lak. I. r. r» viris ikeol. exrcr.

Danaides, oderBelides nach ihrem groß-vater, waren ;c»schwestern, des Danai töchter /welche ihre zo vettern, des Egyp-ti, ihres vaters brnderssöhne, heyratheten. Diese grausame wei-bes-bilderennordetm diese ihre bräutigame in der ersten nacht, undzwar auf ihres vaters befehhals welcher von einem o-scuio gehört,baß er von einem schwieger-soyne umsein land Argos würbe ge-bracht werden. Allein, eine von besagten töchtern, mit namen Hy-permnestra, schonte ihres manns Lyncei leben, mit welchem sie denMas , dieser aber mit der Ocalea Proetumund Acrisium , einenvater derDanae, zeugte. Die Poeten dichten, daß die andern schwe-stern in der Hölle disc strafe haben, daß sie ein bodenloß faß mit Was-ser füllen müssen. L-x/E.

Dapairs/ein Egyptier, lebte ä. x.L. 147;. und gieng

nach Argos, allwo er an statt des verflossenen Königs Gelanor, ei-nes sohns Stheneli > aufben thron erhoben wurde. Er war ein söhndes Beli und vater der Danaidum , und regierte 50 jähr. Ihm su^

ccdierte i^ynceuc. M cllron. bidl. I. lr. iVr». I. 7. c.

;6. commcnr. in llom. Oionys. XlexLnll. geogr. L/.

F,». niyrkol. kiw.r, 63 ,- 77 . XLixmo,«, ch-c.

Danby/ein altes castell in dem Hundred,oder in der WapentakevonCkvelandstn dem nördlichen theil derEnglischen provintzPorks-hire, bey welchem sich gantz nahe ein feiner thier-gartcn, gleichesnamens , befindet. Voralters gehörte esdemLordLatimer, undward, nebst andern dieser familie gehörigen ländereyen, an RalphNeviln, Grafen von Westmorland , verkaufst. Dieser gab esals-bald seinem söhn, dem Ritter George Nevil, welchen der KönigHenricus IV nicht lange hernach mitdem tituleines Lords Latimeezu dem Parlament berief.AIs unter derKönigin Elisirbeth regierungdessen männliche posterität ausgieng, und die verlassenfchafst unterseine 2 töchter getheilt ward, fiel besagtes castell, nebst denumlie-gcnden ländereyen an die töchter Mariam, welche den Ritter, Jo-hann Danvers von Wiltshire , heyrathete. Dieser bcnder söhn, derRitter Henricus Danvers, ward anfangs von dein Könige JacobsI zum Lord Danvers von Dantsey, und den7fcbr. an. 162 z vondem Komge Carolo I zum Grafen von Danbv gemacht. Er starbaber an. 164z ohne leibcs-erben , und also gicngdiescr Gräfliche ti-tul mit ihm wiederum aus. Seine schwester, Eleonora,heyratheteThomam Walmesley von Dunckelhalgh in Lancashire , und zeugtemit ihm Annam, eine gemahlin des Baronets, Eduardi Osborne,und eine mutter des Ritters Thomä Osborne. welchen der KönigCarolusllan. 167z zum Baronvon Kivcton,wie auchzumvice-GrafenLatlmcr,undan. i674den27juniizum GrafenvonDan-bserklärte. Eben derselbe ward 20 jahr hemachzum HertzogevonLceds gemacht, unter welchem Wort von ihm und seiner familie einmehrecs zu sehen ist.N->H»'- llelp loLnZI. killory p.

^/Mr^i.p. 92.

Dancala/eine stadt und Königreich m Asrica in Nubien , er-strecket ,ich langst dem rothen meere gegen die meer-cnge von Ba-bclmandel.

^anca>cer /Liuncaiter/eine stadt in Engelland, in demHer-tzogthum Zorck gelegen.

Danckelmann / (Daniel Ludolph Freyherr von) war den 8oct. an. 1648 gebohren. Sein vater war Sylvester Danckelmann,Chur -Brandenb. und Furstl. Orangischer Rath, Land-Richter undGograf der Grafschafft Lmgen , die mutter aber Beata von Die-rcnthal, die mit einander ;-> iahr in der ehe gelebt.Er genoß anfangsm jeines vatters Hause die privat-information und wurde an. ly-nchst seinem bruder Georgen aufdas niullre nach Stein­ furt

gesendet, woselbst er sich so hervor that, daß er an. 1664 -6 l--ü,oncs pub>,c<-5gefnhret, und nachdem er anderthalb jähr dem llu-cka stur-x obgelegen, an. 166; von dar nach Heydelberg geschickt wor-den,da er dan an. 1689 den curlum stur,; absolvirte,bald daraufabevMit dem Grafen von der Lippe-Schaumburg verschiedene Höfe inTeutschland besuchte,und durch die Schweitz in Franckreich reisete,woselbst er zieh m denEmm underlernung der sprachen perfec-

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