Band 
Zweyter Theil
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lianum; expIleLtionss vkkcuriorum Iocorum, gu« rsm »pull tscroz,

»>!,!> rr> piokknos suttvrss rsperiunrur. Genebrardus gedencket siinerzum össtern in seiner cllronologic. Kitt. Lc IsMsr' »66it. "I . I.x. 464 <Sc in. p 16-. in loc. Otter. in snnslib.

§d-»Ä!^<r»«öinelogiisZall.l'. lös III.6s».ckritt.L/r>L««6ettripr.tec. >6. Teiler vier 6e- komm. illutt. 6cc.

Danhauer/ (Ich. Conrad) war zu Kundringen im Brißgauan. - 6° z den 24 martii gebohren / und legte den gründ seiner studrmin der schule zu Straßburg , dahin er an. 1610 geschickt wurde. Ersetzte dieselbigen aufder Universität daselbst fort, und wurde an 1619N3cc»I»ureus, aN. l62l pkiiokopki^ räüAitter, und aN. 1622 boöcsisuresmg. Hierauf wandte er sich an. 1624 zu dem ttullio rkcolo.xico. lind nachdem er unterschiedene mal disputirt, begab er sich an.1625 nach Marpurg , und von danncn nach Altorff. Er wurde auchHofmeister bey 4 Tricks von Regenspurg, mit welchen er an. 1627nach Iena reisete, und daselbst Majoren^,ind Gerhardum horte.An. 1628 berieffman ihn wiedrum nach Straßburg , um allda >->-lxcÄor des prediger-coNsgu zu werden, worauf er daselbst an. 1629

krottttdr cloqucuriL, aN. l6z; ?rof. rkeoiozis-UNd c.Luonicus'rko-

mam», im folgenden jähre aber ooäior wurde. Hierauf hat ernoch andere ansehnliche ehren-stellen an diftm orte bekleidet, biß erendlich an. 1658 n->ttor in der obersten kirche, unies des kirchen-eonvents und Oec»nuz dos c»piru!iiKomLii> worden. Man wolleihn zwar auch an andere örter haben, als nach Ulm , Franckfurt amMann, Rostock und Dantzig, er blieb aber zu Straßburg . Gegendie Catholische und andere die nicht glaubcns-genossen, bezeigte er ei-nen grossen cifer; insonderheit war er der vereinigung.dcrLutheranermit denRcformirten sehr zuwider,ohnerachtet derChurfürst von derPfaltz, Carolus Ludovicus, ihn zu gewinnen suchte. Wcßwegcn erauch mit Johanne Duräo, der dises unions-wcrck sehr eifrig trieb,zerfiel, und als Danhauer kurtz vor stimm ende gar hart wider Du-räum geschribcn, auch ihn beschuldigt, daß er es weder mit den Re-formirten noch mit den Lutheraner» hielte, provocirte diser zu demRichter-stuhle Christi. Er hat auch einen streit mit 1 ) Rcinbohtcn,Superintendenten in Holstein, gehabt. Denn da diier an. 1645seine >r>»uxursl-6ilput»uc>n llc carcckcii vereruiu hielt, und darinnensetzte, daß bloß die lloßmzr» rsreck-cic» > d. i. dieienigcn lehren, wel-che unmittelbarer weist in dem Worte Gottes gegründet, und zwarnach dem verstände, den die worce mit sich bringen, zu glauben nö-thig wären, geschahe es, daß, da Danhauer an. 1650 sein ssg»»»-

nem in croelisllcu kyprrslpitten oder ll!L>or;iiiii pro mytt-rio kyncrc-ritmi LitverNis oüxrum juniorem heraus gab,er zugleich Reinbohtendes ssncreklimi beschuldigte; woraufsich Reinboht an. 1644 in ei-ner rede von der wahren kirchen-einigkcit vertheidigte, welches dangelegenheit gab, daß sie beyderseits in untersthiedenen styrifften bistjachen ferner berührten. Da solches fast über 12 jähr gewahrt,entstand unter ihnen eine neue streitigkeit über die frage: ob der H.Gast auch von dem Sohne ausgehe'/ denn da Reinboht behauptete,daß bist frage von fo grosser Wichtigkeit nicht wäre, und die Grie-chische kirche entschuldigte, gab Danhauer an. 166; ein buch widerihn heraus, unter dem titul: ttllus vinllcx, darinnen er ihn beschul-digte , daß er den irrthum der Griechen wider aufwärmen und inDeutschland einführen wolle. Er starb endlich den 7 9ber. an. 1666.Unter stinen schrifften sind sonderlich bekannt, Kermsncurtt» . ttu >llc»

Koni inccrpreris 6 c mLÜiioü csluknniaroris; > 6 es Koni llikpursroiis 6 em.rliriott kopkittir ; -Irittoreics rcllivivus contra Oorn.xnim ^cluicam ,

Wider welchen er auch sonsten noch unterschiedene heraus gegeben;

ferner kollokopliisckrittttn»; Kollomol i» Ipirirus ?4p»u; ko6om»riLlpirirus Lalviniani ; ckr>tt.ri;, leu kittori» eccttll»tt. z priorum pottckritt. nsr ksculorum; collsxium llcc»logicum ; catechisNUls-Milch

oder erklärungdesChristlichen catechismi, rc. undvile andere,

kiogr»pk clicac mcmor. ccclck. kec. ,7. 4/s//s7«r illiZ. all

Kitt. cksrk. Ovmkr. Irecrer-Kitt. k. II. l. >7.c. 6 §. 48 kbc.

Daniel / der 4 unter den grossenProphcten war aus dem stauteJuda. Als die stadt Jerusalem durch den König Nebucadnczarvon Babel a.^i. ;;77/ > - 607. v. o. ,146, oi,mp. 41, i er-

obert ward, führte man ihn nebst dem Könige Jojakim lind denvornehmsten des landes gefangen nach Babel,allwo e: ncbstHananiaMilael undAsaria in dcsKömgs Hof zu dienen erwehlet, und ihmder name Belzazcr gegeben wurde. Es befahl auch dcrKönig seinemobersten Kämmerer Aspenas, daß sie z iahr am Hofe erzogen undvon der Königlichen tafcl gcsveistt werden sollen; allem Danielwolle sieb mit der speist und dem tranck dises abgöttischcn Königsmehr verunreinigen, lind bath sich daher bev dem oberste» Käm-merer aus, daß sie nur zugemuse essen und wasser trincken inöchlen,woben sie aber eine viel bessere gestatt bekamen als die andern, dievon des Königs sveist assen. Da nun die zeit herben kam, daß siedem Könige dienen sotten, wurden sie vil klüger und verständiger alsalle sternseher und weist im gantzcn reiche erfunden; daher er siezu vornehmen bedienungeu beförderte. Nachgchends erklärte era. ki. ;4°8, a.ei ^76, oiymp.-!,.!, v.o. 178. Ncbncadnczamstillen träum von dein bilde der4Monarchien der weit, und fernerden jcnigen von einem hohen bäume, daß dadurch Nebucadnczarvorgebildet würde, wie selbiger von seiner Königlichen gcwalt ver-flossen,und diese einem andern gegeben werden solle. Er laß auch .)428,-*.c tsü,v.0.198,Olymp 56,1 dcmKönigeBelstlzcrdieschrisst,welche eine Hand an die wand im Königlichen saalc geschribcnhatte, und die das urtheil über bist» Printz in sich hielt, wofür ihnBeliazcr mit purvur kleiden, und zu dem dritten Herrn im König-reich machen ließ., Als Darms aus Moden das reich eingenom-men , setzte er darüber 120 Landvögte, und über selbige z Fürsten ,darunter Daniel einer war, der alle andere Fürsten und Landvögteweit übertraf, deswegen ihn auch der König über das gantze König-

dan

reich zu sitzen gedachte, da denn jene nicht nachliessen, den Dame!bey dem Könige zu verklagen, und sonderlich, daß er des Königsgebott übertraten hatte, biß er zu den löwen in den graben gewors-fen wurde. Da ihn aber der Konig noch des andern tags lebendigantraff, ließ er ihn heraus ziehen und seine ankläger davor hinanwerffen. Er bekam auch seine vorige gemalt, und lebte noch unterder regierung Cyri in Pcrsien. In der schafft stehet, daß erm demdritten jähre Cores, das ist -e »4.1449 - o.noch grolle offen-bahrungen gehabt. Es sind von ihm verschiedene geflchter und weh-sagungen, so er gehabt, aufgezeichnet worden, als von den 4 Rei-chen der weit, von dem reiche Christi, von dem ende der weit, undvon den 70 Wochen, rc. vil. vropkcr.

pratt in OLniel; Ue Lc mortc iüncior Iil>. r.

kttlor läcc llc kcripc. cccl. öc äe vcrbo I. i.cLp 9.

comm. in Osn, Tornreür« in rmn. sn. m. Z42.6 leg.

l. k. lle60Ä. rcmn. c. ieo liittoii ccitici. cin V. 17 !. l.c. c>.

Daniel / wurde König in Franckreich, s. Chilpericus. II.

Daniel / ein Syrischer lehrer von der stete der Jacobiten ,schrieb in Arabischer spräche einen auszug der constitution der kir-che der Jacobiten, weicher von ubi-Liiam« Lcliettenii übersetzt wor-den. csrLlog tcr,pc. Oksllisic.

Daniel / (BarMariam) ein Syrischer fcribent, welcher, einekirchenhistorie in 4romis, jngleichen eine chronick geschrieben, r-

1,7« Lcripc Lcc.

Daniel / Ertz-Bisthoff und Churfürst zu Mayntz, aus dem Zl-delichen gefchlecht derer Brendelvon Homburg,gebohren an. i;rz.Er bekam gar zeitlich in der dom-kirche zu Speyer ein Canonicatund wurde bald darauf ScUM-iUcus daselbst. AIs er sich an. iz;;aufdem Reichstage zu Augspurg befand, gieng der Ertz-Bischosfzu Mayntz, Sebastian, mit tode ab, da er denn, als o-nomcu-dieses Ertzüstiffts, eiligst zurück beruffen wurde, um der wähl einesneuen Churfürsten beyzuwohnen, welche ihn wider »erhoffen selbsttraff. An. in-wohnte er wiederum dem Reichs-tage zu Augspurgbey. An. 1561 legtecrden grund zu einem Jesutter-collegio inMayntz. An. 1562 krönte er den RömischenKönig MarimilianumII in Franckfurt amMayn. An. i z 7; richtete er zu Heiligenstadt inEichsfelbe ein Collcgmm vordie Soc.Jesuauf. Ferner löstte er ei-nige versetzte guter ein, worunter Horberg und Wirbsen waren ,bauest auch das zerstörte schloß S. Martmsburg wiederum auf.Hiernecdst brachte er die Erafschafften Rcineck und Königstcin ansich, davon icne den Grasen von Nostitz verliehen,diese aber mitdem Ertz-stifft vereiniget wurde. An. 17 7; setzte er Rudolpho l l zuAugspurg die Römische crone auf. Nachgchends hielt er sich bestän-dig zu Aschaffcnburg auf, biß er an. 1782 an seinem gcburts-tagedas zeitliche gesegnete. Bey seiner bcerdigung soll an Hellem tage einheUgläntzcr stcrn über der dom-kirche gestanden haben.

epilc. 6s rcbus iV..

Daniel / von Winchester, Bischoffvon diser stadt, lebte zu denzciten Bedä in Engclland, stand seiner kirche 42 iahr vor, und starban. 746. Er hat verschiedene historische wercke gcschriben, als 6e re-

bus ^cltis Lsxonum suticslium ; IiiltoriLm llus provinciT ; 6e inku!»

vecMsi 6c vil» s. o-tr-sk-pilcopi, Lc. Baronius bringet auch von ihmeine epistcl an, welche er an 8. Bonifacium zum unterricht der un-gläubigeg geschrieben. öc 6s stripr,

okr. 724. 6s Kitt. I-Llin. I. 2 c. 28.

Daniel / (Gualthcrus) ein Cistercienscr-Münch, starb uni dasjähr 1172, und verließ verschiedene schriffrcn, als 6e conceprione 8 ..

Iy!sri.r;6c virAi»irsrcsjur6cw;6c vcrssniiciris;öcc äs lcripc.

/Inpl rchc/-.ktt>i Oittcrc.

Daniel/ (Samuel)cin Englischer ListorimsundPö-t, istgebohren uni das jähr C. i > 62, bey Tauntön in Sommerstl-skire.Indem 19jähresiincs altcrswurde er ausgenommen in MariäMagdalena Hall zu Orfurt, alda er sich auf allerhand studien,insonderheit auf die histori und po-tic gelegt, und noch in seinerjugend proben von dieser letstern kunst hervor gegeben. Nach z jäh-ren verlies er die Universität, und weiß man nicht eigentlich,wohin er sich hierauf begeben, oder worinncn er für etwas zeitbeschäftigt gewesen, als daß er P. Jovii buch cst i'süc-i; ins Eng­ lisch übersetzt und mit-einer schönen vorrede an. i;8z zu London heraus gegeben. Nach diesem ward er an Hof beruffen, stubudbey der Königin, deren kämmcrling er war, in grossen gunsten,und käme wegen seiner historischen wisse »seh atzt und dichtkunst insolchen rühm , daß in beiden niemand ihm gleich geachtet wurde.Die damahls berühmten mäner Camdenus, Owenus, Hoskinuö rc.pflegten vertrauliche freundschafft mit ihme. Endlich ward er desHoflebens müde, und begab sich in die stille und ruhcstand, auf seinlandgut, welches in einem dorfBekington in Sommerset-shiregelegen, und starb alda im 8ber 1619, da ihm auch cin grabmahlauf Unkosten seiner vorher qewesten lchrjüngcrin Anna Aifford,einiger rechter und erbin des Hertzogs von Aifford, hernach Gräsinvon Pembrok, aufgerichtet wurde. Von ihm hat man sehr vielO^rmiiiL in Engl. sprach , als kttulopkilus : Ike compiainr vk Ivo-Hmun6. OeNa. rke 1ro^ss6ic ok kkilorss. Hymens Iriumpk : rkequcsli« ä-c.,6,a. OlsopLkcs Lc. sonderlich siin Opus ksroicum V 0 N

dem streit zwischen dem hauseLancaster und Zork rc. in 8 bücherngetruckt,samt übrigen voemsrwus zu London M4r° 162;. In un-gebundener red hat Man von ihm die OoNetticm of rkc kitto-y okLnßl46 iu koi. von ansang bis auf Eduard IN. welche hernachvon unterschiedlichen, als Gvdwin, Trüffel rc. ist cvntinuiert wor-den. kx Sjus tcripc. öc V^oo6 snri^. Oxon. *

Danielowi; / eine Adeliche familie in Polen , zu deren stamm-vater man Graf Hunden angiebet. Derselbe zog mit einer armee

König