dau
mmen Smarrito.Cr hat sich mit linterschredenen sthrifsten her-vor gethan, als da sind allerhand Italiänische gedichte, desglei-chen eine ldb-rede , die er dem Könige in Franckreich Ludovico XIVW ehren gehalten, und welche an. 1669 zu Florentz gedruckt, aberhernach ins Frantzosische übersetzt worden : Sein vornehmsteswerck, daeaufer den grösten fleiß gewandt, ist: n°lis pirrurs smics,davon er an. 1667 einen versuch drucken lassen. Die gelehrten ha-ben angemerckt, daß er unter dem namen i-msuro nm.sre heraus
gegeben r terrers ä kilslrri, cjeÜL Vers lloris cicÜL cicloiäe, e ci-Ns ks-Wollsiims cspsrienss Ncll'srAsntovivo. äellsnore 81LI-
tüp. 86. Wr. in ?oem. Ikslis.reßn. ^>srr. Ili ^>. ^69 legg,
cle lcripr. snon. p. 149 iecz^.
Datio / ein schöner, lustiger flecken, im Vettlin, in einer frucht-baren ebne, etwann 1022 schritt von der Adda, gegen dem gebürgzu gelegen. Noch ein anderes Datio ist im untreren Veltlin in de-nen so genannten Tre Picvi, gegen dem Comer-see, allwo vor disem^ein fester thurn (der ein raub-haus gewesen) gestanden, welchervon denen eydgnvssen an. i;; i. im Müsser-krieg mit stürm erobertworden. Wie auch in denen Pündtnerischen unruhen und Veltli-Ner krieg an. i;66. fiele allda ein scharmützel für, zwischen denSpanniern und Pündtneren, darinnen dise 40 von jenen niderge-macht und; o gefangen genommen. . x 96».
Dau/ (Gerhardt) Ein berühmter Mahler von Leyden, der inder migniatur-arbeit starck gewesen. Er liesse sich seine gemahltenstucke bezahlen, nach der zeit und stunden, die er daran gewendet,-also daß er für jede stund ein pfund flemsch, welches ungefehr 4 fl.ausmacht, rechnete, und weilen er sehr accurat und langsam mah-Iete,so kame eines von seinen stucken, deren das gröste einer span-nen lang wäre, aussöoo, gas, biß 1000. fl. n.csn. ?.». lii,.;. p. zr«.
D'Avalos/ sihe Analog.
Dauben-Gee/ ist ein verwunderlicher sie, etwa« eine halbestunde lang, aufde.m hohen berge Gemi, welcher zwischen Wallis und dem Bernerischen oberland liget. Der weg über Visen berg ge-het disem jee nach. NiU. NS2 kciv. p. L. L.
ftom. tll P. IZA.
Daudlebski von Daudleb / eine von den ältesten adelichenfamilien in Böhmen , von welcher Diviß nach ansang des 16 scculigelebet hat. Desselben enckel, Ulricus, ward ein groß-vater Geor-Si, welcher seinen stamm fortgepflantzet. n-mm. n.z
Davensttt / (Wilhelm) ein berühmter Englischer poet, dessenwercke meistens in comödien bestehen. Seine Verse sind zimlich up-p.g, und eben also soll sein leben beschaffen gewesen seyn. Unter an-dern soll er sich in Franckreich eine heßliche kranckheit geholet, unddarüber die nase verlohren haben. Thomas Hobbesius war sein ab-sonderlicher freund. Erstarb den 7 apr.an. 1668. nuilon
vkr!>c ^oecs; NvesvkrlieenAliicN ?0Ä5; ciisr. bio^r,
Davenant/ (John,) der berühmte Englische Theologus wardgebohren in Watlingsrrect in Londen . Sein vater, ein reicher bür-ger in Esser, war gebürtig von Davenants-land, in Sible Heve-ningham, allwo seine vor-eltern von John Davenant einem ritterzu zeiten Henrici III biß aüfdessen zelten in allem ehrenstand florirt;Ward vrokeNor 1 keoi. Dom. Margarethä und vocLor H. Schriftin Cambridge wie auch Vorsteher der Königin c-niegu daselbst: undendlich Bischoffvon Salisbury: ein sehr gelehrter, accurater, mo-derater und scharfsinniger n-oiogus An. 1619 würd er im na-men der Englischen kirchen mit anderen Engl. "rt,e»iogix auf denbckandten L^ocium zu Dortrecht abgesandt, und hatte die ehr daserste tuKtsßium unter den ausländischen ^«tcinnbu., zu geben in der676-Mon. Obschoner starck den Remonstranten zusetzte, und ihreciilijnÄioncs mit allem fleiß refutirte , war er doch pi-oßrsiis univer-fsü, und behauptete in der 74 Setlion mit seinem ooUcgs Sam.Ward den lehr-puncten der Remonstranten, doch nicht in gantzgleichem verstand, Christus fty für alle menschen gestorben: ohn-acacht die anderen Englischen deputirten das gcgentheil hielten.Mit seiner Moderation thäte er in dem gute dienst: kunteaber der ungestümigkeit Sibrandi Lubberti und anderen einheimi-schen Theologen keinen einhalt thun, ja nicht einmal vom Syno-toerlangen, das ihm erlaubt wurde, Lubberto im namen seiner colle-gen auf seine ohnverschämte reden zu antworten. Darum auchBallcanquall ein anderer Englischer deputirter gesagt,es wurde we-niger trennung und Uneinigkeit im L; n»äc> entstanden seyn, wannLubbert und Gomar nicht wären gegenwärtig gewesen: Dise Män-ner wurden, einer aufden andern, zuweilen von einer msms undraserey angegriffen rc. Sonsten suchte auch.Davenant die Vereini-gung der in meynungen zertheiltenChriften mit allem fleiß, wie sol-ches still Näbnrrsrio sä commumonem incer LvsnAelicss ccclellsr 16^.0.
Cantabr. getruckt, genugsam an tag legt. Er starb an. 1640. SeineschriffteN Neben eben jetz gemeldtem sind! VrL>cÄioncs ciejuäicecon-trovcriisrum, öc äs julkiris tum Nsbirusli rum sstusli. ko!. Lsnt.l6z> Lommemsrius in Lpitt. sä ColoNent. vckskminsrio quTÜioaumIkisoloZ, <zuin^usginrs. i6zy. öcc. Lx eM/crr/k. L-'oiiLr L»
Locde »reWor> Z'. 9 öc 10.
David / König in Israel, einer der allergrößten Fürsten in dergantzen welt, der allen andern ein sonderbares bild und erempel derlugend und Heiligkeit hinterlassen hat. Er war ein söhn Isai, deraus dem stamme Juda entsprossen, und zu Bethlehem wohnte.Seine geburtwird in K -v. 2899, a. e. 1085 gesetzet. Schon inseiner jugend war er so angenehm in den äugen Gottes, daß, alsderselbe den König Saul wegen seines Ungehorsams verworfen, eran dessen stelle von dem Propheten Samuel auf göttlichen befehl zueinem König bestimmt unda, 2921, a. e. 106; gcsatbet wurde.
Damals soll er 22 jähr alt gewesen seyn; und ist dabey merckwürdig,daß, ob er gleich der jüngste under den 8 söhnen Isai war, ihn den-noch dise göttliche wähl vor andern betroffen. Hierauf geschahe esnun, daß der Geist des Herrn von Saul wich, und ihn ein bösergeist unruhig machte; weswegen David zu ihm gebracht wurde,vor ihm auf der harffe zu spilen, und ihn dadurch zu erquicken. Hier-mit machte sich David so beliebt, daß ihn Saul zu seinem Waffen-träger ernennte, und bey sich behielt; wiewol dennoch David dannund wann zu seinem vater kehrte, und die schafe hütete. Als aberder krieg mit den Philistern angieng, und Goliath den JsraelitenHohn sprach,wurde David von seinem vater nach dem läge: geschickt,seinen ältern brüdern speise zu bringen; bey welcher gelegenheit erden risen Goliath erblickte, denselbrgen mit einwilligung des KönigSauls in dem namen des Herrn angriff, mit seiner stylender erleg-te , und ihm mit dessen eigenem schwerdte den kopff abhieb. Hier«aufbehielt ihn der König bey sich, und erlaubte ihm nicht mehr nachseines Vaters Hause zu kehren, änderte aber sein gemüthe gar bald /weil man in den lob-sprüchen wegen des erhaltenen siges dem Davidvor Saul den vorzug gab, und disem nur.die erlegung von io->ofeinden, jenem aber von 10020 beylegte. Denn dadurch wurde derKönig zu einer grossen eyfersucht wider den David entzündet, wel-che sich noch mehr vermehrte, da alle Verrichtungen, die er demDavid zu dessen verderben auftrug, von ihm so abgeleget wurden,daß dessen rühm und die liebe des volcks gegen ihn nur mehr undmehr zunahm.Damit er nun sich dessen unfehlbar loß machen möch-te , versprach er ihm seine andere tochter zu geben, wen er ihm vor-hero 200 Vorhäute der Philister lifern wurde, welches er wideruMzu seinem sonderbahren rühme that. Also heyrathete David Michal,die tochter Sauls , und kam durch seine klugheit und tapfere thatenvon tag zu tag in grösser ansehen, so, daß auch Saul sich entschloß,ihn zu tödten, welches er aber dennoch nicht erfüllen konte; sonder-lich , weil sein eigner söhn Jonathan, sich mit dem David aufs ge-naueste verband, und ihm die anschlüge seines Vaters kund that. Alsnun David seine gefahr erkannte, ergriff er die flucht, und wurdevon dem Saul von einem orte zum andern verfolget, ließ aber den-noch von seiner aufrichtigkeit und treue gegen ihm nicht ab, sogar,daß, da er 2 mahl gelegenheit hatte, ihn zu tödten, er dennoch sol-ches nicht thun wolle. Hierdurch wurde nun zwar Saul bewogen,von den Verfolgungen nachzulassen; allein David glaubte sich den-noch nicht sicher genug zu seyn, begab sich also zu den Philistern, undverlangte von Achis dem Könige zu Gath, daß er ihm eine stadt zuseiner sicherheit einräumen möchte, welcher solches auch that, undihm Ziklag übergab. Da nun wider ein krieg zwischen den Jfraeli-ten und den Philistern entstund, wolle David mit Visen zu selbe ge-hen , sie schickten ihn aber aus mißtrauen widerum zurücke, da unsderdessen die Amaleckiter die stadt Ziklag geplündert und verbrannthatten; welchen David nachsetzte, und ihnen die beute wider abjag-te. Nach dem tode Sauls 2929, c. 10-; ^ kehrte er wide-rum in Judäam, und wurde von dem stamme Juda zum Königeerwählet. Die übrigen stämme aber erkannten, auf anstiften desAbncrs, den Jßboset, einen söhn Sauls, vor ihren König. Dochda eben diser Abner von dem Jßboseth beleidiget wurde, trat er aufdie parthey Davids, und wolle die übrigen stämme zu ihm bringen,wurde aber darüber von dem Joab gelobtet. Dists hätte zwar beydem Israelitischen volcke einen Widerwillen verursachen können; dasie aber erfuhren, baß es wider Davids willen geschehen, und imübrigen erkannten, daß nach Abners tode Jßboset nicht vil mchrausrichten könte, ergaben sie sich alle an David, so, daß er das völ-lige reich über gantz Israel erhielte, nachdem er zu Hebron über Ju-da 7 jähr und 6 monat regieret hatte. David aber, nachdem er die-jenigen hatte zur strafe ziehen lassen,welche den Jßboseth a. 29 z s,.v c iO^8 getödtet, hielt einen allgemeinen land-tag, woselbst ernochmals von allen vor einen König erkannt und gesalbet wurde.Worauf er das schloß Sion belagerte, und den Jebüsitern wegnam,sich auch völlig dadurch der stadt Jerusalem bemeisterte, und in der-selbigen zu restdiren anfieng. Die benachbarten erfuhren auch garbald, was nun Israel vor einen tapfern unSmächtigen König hatte.Er bezwäng die Philister, Noabittr, Syrier, und als die Ammo -niter seine gesandschafften geschändet hatten, brachte er sie gleichkalsunter seinen gehorsam, und straffte sie mit grosser schärfe. Bey soglücklichem erfolg seiner regierung wolle er auch dem Herrn einentempel bauen, und machte grosse austasten darzu; Gott aber ließ ihmdurch den Propheten Nathan wissen, daß solches von ihm nicht ge-schehen könte, weil er in so vilen kriegen seine Hände mit blut befle-cket hatte. Dise grosse glückseligkeit nun, die David in.seiner regie-rung hatte, wurde deünoch durch einige ubelthaten, oamrt ersichbesudelte, wie auch durch innerliche unruhe zimllch unterbrochen.Denn als er ä» «o, 2945, L. 1259 den krieg mrt den AmmoNiteMführte, verfiel er in ehebruch mit der Bathseba , und ließ ihren man,Uriam den Hethiter , von Joab in dem streit vorne an stellen,, daßer muste getödtet werden. Nathan der Prophet führte dem Königedises sein verbrechen dermaßen zu gcmuthe, day er es von hertzen de-reuete, und sich in wahrer busse vor Gott demüthigte. Das kind, soaus dem ehebruche gezeuget war, starb, und zeugte er nachgehendsmit der Bathseba den Salomo, der ihm m der regierung folgte. Ab»salom aber,Davids söhn,empörte sich wider seinen vater "29^,X Q 1029, und zwang ihn, in grosser Verachtung und mit wenigleuten Jerusalem zu verlassen, denn er hakte mit grosser M die ge-müthcrdes volcks an sich gezogen. Da es aber zu einem treffen kam,erhielte Joab , der Davids armee cvmmandirte, die oberhand, undAbsalom wurde umgebracht, welches dem vater sehr nahe gieng, alswelcher nicht haben wolle, das man den söhn tödten solle. D a di-ses geschehen, und David fein reich völlig wider eingenomen hatte,empörte sich Seba, der söhn Bichri, und verursachte, das die Js-
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